Georgien - Kazbek (5047m) 2008


11 Tage Bergexpedition im Kaukasus



Die Besteigung des „Eisgipfels“, wie die Georgier den sagenumwobenen Kasbek nennen, ist Ziel dieser Expeditionstour, die Sie in abgelegene und zum Teil noch touristisch unerschlossene Regionen des östlichen Kaukasus führt. Um uns auf die anstrengende Expedition einzustimmen, wandern wir im Vorfeld zum 3842m hohen Tschauchebi und unternehmen einen Abstecher zum Abudelauri-See. Ausgehend vom Dorf Kasbegi geht es dann in drei Tagesetappen zum Gipfel, von wo Sie den Kaukasus-Hauptkamm überschauen und mit etwas Glück bis zum Elbrus blicken können.

Mquinvari“ (Eisgipfel) nennen ihn die Georgier, die Osseten „Zeristi Jub“ (Berg Christi). Der geheimnisvolle und legendäre Kasbek, als östlicher Eckpfeiler des Zentralkaukasus, genießt bei den Georgiern eine besondere religiöse Verehrung. Diese, dem Hauptkamm vorgelagerte Eispyramide galt schon bei den alten Griechen als die Wiege der Götter und das Ende der Welt… Von Tiflis führt diese Reise zunächst bis in das Kaukasusdorf Kasbegi. Hier zwischen den Oberläufen der großen Flüsse „Ardon“ und „Terek“ erheben sich zahlreiche bedeutende Viertausender und bieten ein fantastisches Panorama. Binnen drei Tagesetappen geht es über Hochwiesen, Gletscher und Schneehänge zum Gipfel des Kasbek.

Insider Tip



Insider-Tip: Diese Tour ist auch mit dem Ararat (14 Tage), Ararat & Damavand (21 Tage) oder Ararat & Elbrus zusammen (23 Tage) buchbar.

Höhepunkte



Tbilissi • Kasbegi • Abudelauri See • Roschka • Gergeti • Kasbek (5047m) • Georgische Heerstraße • Kreuzpass

Leistungen



Linienflug ab/an Frankfurt (anderer Abflughafen auf Anfrage und gegen Aufpreis) mit Lufthansa oder einer anderen Fluggesellschaft nach Tbilissi und zurück in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 31.07.07) • deutschsprachige Führung in Tbilissi • örtliche englischsprachige Bergführer (DIAMIR-Expeditionsleitung ab 8 Teilnehmern) • alle Fahrten und Transfers in privaten Fahrzeugen • 2 Ü im Hotel in DZ • 2 Ü im einfachen Privathaus • 3 Ü in einfacher Berghütte • 3 Ü in Doppelzelten
• Mahlzeiten: 9xF-8xM-9xA • Trekkingsack

nicht in den Leistungen enthalten



Nicht genannte Mahlzeiten und Getränke • Flughafengebühren im Reiseland • optionale Ausflüge und Besichtigungen • evtl. Erhöhungen von Gebühren und/oder Kerosinzuschlägen nach dem 31.07.07 • Trinkgelder • Persönliches

Anforderungen



Für diese Expedition sind Trittsicherheit, sicheres Gehen in Schnee und Eis, ausreichende Kondition für bis zu 12stündige Wanderetappen und sichere anwendungsbereite Grundkenntnisse im Umgang mit Seil, Steigklemme, Abseilacht, Eispickel und Steigeisen für die Begehung von bis zu 45° steilen Flanken erforderlich. Ebenso unabdingbar für die Kasbek-Besteigung sind die Fähigkeit zum Tragen des eigenen bis zu 15kg schweren Rucksacks zum Hochlager und insgesamt eine gute Portion Abenteuergeist. Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste.

PRIVAT - REISE
tägl. ab 2 Personen;
Zuschlag 300,-€

Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten

Termine und Preise



10.04.2008 - 19.04.2008 1850,00 EUR Kasbek Skitour
04.06.2008 - 14.06.2008 1690,00 EUR
25.06.2008 - 05.07.2008 1690,00 EUR
16.07.2008 - 26.07.2008 1690,00 EUR
06.08.2008 - 16.08.2008 1690,00 EUR
27.08.2008 - 06.09.2008 1690,00 EUR


Rail&Fly 106,00 EUR
Zubringerflüge gegen Aufpreis möglich!
EZ-Zuschlag (nur in den Hotels in Tbilissi möglich) 60,00 EUR

Teilnehmer
Min. 6 - max. 12 Personen

Reise im Detail




1.Tag
Abendlicher Flug nach Tbilissi. (-/-/-)

2.Tag
Ankunft in Tbilissi und Transfer zum Hotel. Anschließend steht eine umfangreiche Stadtbesichtigung auf dem Programm. Die Altstadt mit der Metechi-Kirche (13.Jh) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali sind dabei die ersten Anlaufpunkte. Von hier hat man einen Blick auf den Fluss Mtkwari (Kura), die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern – die am Abend optional besucht werden können – geht es zur Nariqala-Festung (4.Jh), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale sowie weiter zur Antschischati-Kirche (6. Jh), der ältesten Kirche der Stadt. Ein Besuch der Schatzkammer im Kunstmuseum und ein Spaziergang auf der Rustaweli-Hauptstraße runden die Stadtbesichtigung ab. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

3.Tag
Am Morgen Fahrt nach Mzcheta und Besichtigung der alten Haupstadt und des religiösen Zentrums Georgiens (UNESCO-Weltkulturerbe) mit der Dschwari-Kirche (6.Jh) und der Swetizchoveli-Kathedrale (11.Jh), in der sich der Leibrock Christi befinden soll. Weiterfahrt nach Chewsuretien bis zur Ortschaft Roschka und dann 2stündige Wanderung bis zu den Abudelauri-Seen (2500m), wo unser Campingplatz liegt. (Gehzeit: ca. 2h, ­600 m). (F/M/A)

4.Tag
Heute wandern wir von Roschka aus vorbei am Abdelauri-See bis zum Bergfuß des Tschauchebi. Ohne einen kundigen Bergführer scheint es schier unmöglich, einen Durchgang durch die Felsblöcke zu finden. Das “Schlachtfeld der Riesen” markiert den Eingang zu einer Schlucht. Dann geht es ca. 5h bis zu einem Bergpass auf 3200m. Entlang der Tschauchebi-Zinnen erreichen wir den Fuß des Tschauchebi. (Gehzeit: ca. 6h, ­750m ¯700m). Übernachtung im Zelt. (F/M/A)

5.Tag
Heute sehen wir die schöne Tschauchebi-Bergkette, die eine natürliche Grenze zwischen den beiden zwei Regionen Chewi und Chewsuretien bildet. Wir überqueren Almen, die von Felsen umgeben sind und folgen dem Dshutis-Tskali-Fluß. Schließlich erreichen wir die Ortschaft Kasbegi. Entweder wir übernachten in einem einfachen Privathaus oder steigen noch die 400 Meter zur Dreifaltigkeitskirche auf und übernachten unterhalb der Kirche im Zelt, was uns für den nächsten anstrengenden Tag zugute kommt. (Gehzeit: 2-3h, ¯400m) (F/M/A)

6.Tag
Heute beginnt die Besteigung des Kasbek. Zunächst besuchen wir die Dreifaltigkeitskirche von Gergeti (15.Jh, 2170m). Von der Kirche aus hat man eine schöne Aussicht auf Kasbegi und auf die umliegenden Berge. Über eine Wiese geht dann es in Richtung Gletscher und wir sehen schon von weitem unser Tagesziel – die 1933 errichtete Meteorologische Station auf 3680m Höhe. Übernachtung in der Meteorologischen Station. (Gehzeit: ca. 8h, 14km, ­2000m) (F/M/A)

7.Tag
Ein Akklimatisations- und Ruhetag bietet sich für Ausflüge in der näheren Umgebung der Meteorologischen Station an. Die kleine Kasbek-Kapelle auf 4000m ist für diesen Tag ein mögliches Ziel. Bereits Frühzeitig geht es ins Bett, denn der Gipfelaufstieg zum Kasbek beginnt am kommenden Morgen bereits kurz nach Mitternacht. Übernachtung wie am Vortag. (F/M/A)

8.Tag
Von der Meteorologischen Station bis zum Gipfel sind es 12km und der Aufstieg dauert ca. 7-10 Stunden, so dass wir bereits kurz nach Mitternacht aufstehen, um das erste Stück des Weges noch im Dunkel der Nacht zurückzulegen. Bald schon erreichen wir den Gletscher und es beginnt ein langer Aufstieg über schnee- und eisbedeckte Hänge. Aufgrund der (geringen) Spaltengefahr ist ein Gehen in Seilschaften erforderlich. Auf den letzten 100 Metern (40-45°) erleichtert je nach Verhältnissen ein Fixseil den Aufstieg, Trittsicherheit und Erfahrung im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sind vonnöten.
Schließlich erreichen wir den Gipfel, von dem aus sich ein atemberaubendes Panorama bietet. Für den Abstieg müssen wir uns nochmals konzentrieren, ehe wieder die Meteorologische Station erreicht ist. Übernachtung wie am Vortag. (Gehzeit ca. 12-14h, ­¯1400m) (F/M/A)

9.Tag
Reservetag für einen zweiten Gipfelversuch im Falle von Schlechtwetter oder wenn aus anderen Gründen der Gipfel am Vortag nicht erreicht werden konnte. Bei gutem Wetter steigen wir in Ruhe nach Kasbegi ab und übernachten in einem Privathaus. (Gehzeit ca. 3-4h) (F/M/A)

10.Tag
Heute erfolgt unsere Rückfahrt nach Tbilissi, wo noch etwas Freizeit für einen kleinen Stadtbummel zur Verfügung steht. Übernachtung im Hotel. (F/M/A)

11.Tag
Am Morgen Transfer zum Flughafen und Heimflug oder Anschlussprogramm. (-/-/-)

Tourenverlauf - Skitour

1.Tag
Abendlicher Flug nach Tbilissi. (-/-/-)

2.Tag
Ankunft in Tbilissi am frühen Morgen und Transfer zum Hotel. Kurze Zeit zum Ausruhen und/oder Frühstücken. Nach dem Mittagessen Fahrt entlang der Georgischen Heerstraße nach Gudauri. Unterwegs Besuch der Wehrkirche Ananuri (17.Jh). Die Fahrt führt durch ein landschaftlich sehr reizvolles Gebiet in höhere Lagen des großen Kaukasus. Abendessen und Übernachtung in Gudauri. (F/-/A)

3.-4.Tag
Am 3. und 4. Tag stehen Akklimatisationstouren und Pistenskifahren im beliebten Skigebiet von Gudauri auf dem Programm. Ü wie am Vortag. (F/-/A)

5.Tag
Am Nachmittag holt uns der Bergführer ab und wir fahren gemeinsam nach Kasbegi. Je nach Schneeverhältnissen kann es auch sein, dass wir eine Skitour mit unserem Gepäck über den Kreuzpass machen und dann bis zur kleinen Ortschaft Kobi abfahren. Abendessen und Übernachtung in Kasbegi in einem Privathaus. (F/-/A)

6.Tag
Vom nahegelegenen Dorf Gergeti geht es zur Meteorologischen Station. Die erste Etappe per Ski führt uns über geneigte Schneeflächen hin zum „Gergeti-Gletscher“. Wir gewinnen schnell an Höhe und genießen wunderbare Ausblicke zu umliegenden Gipfeln und zur einsam auf einem Felsen thronenden Dreifaltigkeitskirche „Sameba“. Wir gelangen an die südlichen Hänge des Kasbek und erreichen zur Mittagszeit die alte Meteorologische Station. Die Station ist ein idealer Stützpunkt für Gipfeltouren auf den Kasbek, allerdings darf man nur recht einfachen Komfort erwarten. Ü in der Hütte. (F/M/A)

7.Tag
Gipfeltag! Bereits sehr zeitig am Morgen beginnt unser Aufstieg zum „Maili Plateau“ (4500m). Zunächst steigen wir vorbei an den Südhängen des Kasbek und entlang einiger Moränen und Gletscher. Vom Plateau aus steigen wir über seichte Firn- und Eishänge zum Sattel (4900m) auf. Von hier aus führt uns der Weg je nach Schneelage per Ski über Schnee oder mit Steigeisen über Firn, Eis und einige Felsen (ca. 40°-45°) zum Hauptgipfel. Der Gipfel des Kasbek (5047m) bietet uns bei gutem Wetter eine unbeschreibliche Aussicht entlang des Hauptkamms und sogar bis hin zum höchsten Berg des Kaukasus – dem Elbrus. Für die Abfahrt benötigen wir noch einmal die volle Konzentration, aber für gute Skifahrer sind die Steilhänge des Kasbek ein echter Genuß!. Ü wie am Vortag. (Gehzeit: ca. 7-10h) (F/M/A)

8.Tag
Reservetag für einen zweiten Gipfelversuch, sollten gestern Schlechtwetter oder andere Umstände einen Gipfelaufstieg verhindert haben. Andernfalls fahren wir in Ruhe nach Kasbegi ab und später per Fahrzeug zurück nach Tbilissi. (F/M/A)

9.Tag
Heute steht eine umfangreiche Stadtbesichtigung auf dem Programm. Die Altstadt mit der Metechi-Kirche (13.Jh) und dem Reiterstandbild des Stadtgründers Wachtang Gorgassali sind dabei die ersten Anlaufpunkte. Von hier hat man einen Blick auf den Fluss Mtkwari (Kura), die Altstadt und die Umgebung Tbilissis. Vorbei an den Schwefelbädern – die am Abend optional besucht werden können – geht es zur Nariqala-Festung (4.Jh), zur Synagoge und zur Sioni-Kathedrale sowie weiter zur Antschischati-Kirche (6. Jh), der ältesten Kirche der Stadt. Ein Besuch der Schatzkammer im Kunstmuseum und ein Spaziergang auf der Rustaweli-Hauptstraße runden die Stadtbesichtigung ab. Übernachtung im Hotel. (F/-/A)

10.Tag
Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
(-/-/-)