|
Argentinien / Chile - Zum höchsten Berg Amerikas – Aconcagua (6959m) 2008
23 Tage Bergexpedition
Besteigen Sie auf einer 3wöchigen Bergexpedition den höchsten Berg Amerikas! Zur Akklimatisation für den fast 7000m hohen, aber technisch unschwierigen Aconcagua unternehmen Sie einen Ausflug unter dessen spektakuläre Südwand zum Plaza de Francia (4000m) und erwandern den Aussichtsgipfel Cerro Bonete (5013m). Neben der Bergbesteigung erleben Sie alle Facetten einer Durchquerung des südamerikanischen Kontinents und lernen das pulsierende Leben der faszinierenden Metropolen Buenos Aires und Santiago kennen. Damit hat diese Reise weitaus mehr zu bieten als nur den Blick vom Dach Amerikas auf die schier endlosen Bergketten der Anden…
Buenos Aires • Mendoza • Puente del Inca • Plaza de Francia (4000m) • Plaza de Mulas • Cerro Bonete (5013m) • Aconcagua (6959m) • Santiago de Chile
Linienflug ab/an Frankfurt nach Buenos Aires und zurück von Santiago de Chile mit Aerolineas Argentinas oder anderer Linienfluggesellschaft in Economy Class inkl. Tax Europa und Kerosinzuschlägen (Stand 31.07.07) • DIAMIR-Expeditionsleiter • Inlandflug Buenos Aires-Mendoza inkl. Tax und Kerosinzuschlägen (Stand 31.07.07) • alle Transfers im Land lt. Programm • 3 Ü im Hotel im DZ • 2 Ü in Berghütten im Mehrbettzimmer • 15 Ü in gestellten Doppelzelten • Mahlzeiten: 20xF-16xA • alle Eintrittsgelder und Besichtigungen lt. Programm • Expeditionsvorbereitungstreffen • Trekkingsack
nicht enthaltene Leistungen |
Besteigungspermit Aconcagua (ca. 200 EUR) • nicht genannte Mahlzeiten und Getränke • Ausgaben für Unterwegsverpflegung (z.B. Schokolade oder Energieriegel) für die Bergetappen • Flughafengebühren bei der Ausreise aus Chile • Trinkgelder • Persönliches
Trittsicherheit sowie sicheres Gehen in Schnee und Eis und ausreichend Kondition für bis zu 10stündige Etappen (Gipfeltag), Grundkenntnisse im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sowie alpine Erfahrung (persönlicher Tourenbericht erforderlich), Ausrüstung gemäß Ausrüstungsliste. Jeder Teilnehmer hat sämtliche Aktivitäten wie z.B. Hochlageraufbau, Kochen im Hochlager und Transport der Ausrüstung für die Hochlager selbständig in Eigenregie und als Team mit den anderen Expeditionsteilnehmern gemeinsam durchzuführen. Das Expeditions-Vorbereitungstreffen ist obligatorisch. Änderungen von Reiseroute und Fluggesellschaften bleiben vorbehalten
28.01.2009 - 19.02.2009 3490,00 EUR 29.12.2009 - 21.01.2010 3790,00 EUR 1 Zusatztag: Silvester in Buenos Aires 28.01.2010 - 19.02.2010 3640,00 EUR Rail & Fly: 80,00 EUR Gipfelpermit: ca. 150,00 EUR - 200,00 EUR Teilnehmer min. 8 - max.12
Rail & Fly 92,00 EUR Teilnehmer Teilnehmerzahl min. 6 - max.12
1.Tag Flug ab Berlin, München oder Frankfurt (bevorzugter Abflughafen je nach Verfügbarkeit) mit einem Zwischenstop nach Buenos Aires. (-/-/-)
2.Tag Am Morgen landen wir in der faszinierenden Metropole Buenos Aires und beziehen unser Hotel. Anschließend unternehmen wir einen Stadtrundgang in der sehr sehenswerten Hauptstadt Argentiniens und haben Zeit für Erkundungen auf eigene Faust. Am Abend gemeinsames Begrüßungsessen in einem der berühmten argentinischen Steakrestaurants. (-/-/A)
3.Tag Am Vormittag lernen wir auf einer Stadtrundfahrt durch Buenos Aires auch die anderen Stadtviertel etwas abseits des Zentrums kennen, die jedoch nicht minder interessant sind. Unter anderem besuchen wir das Hafenviertel Boca, den berühmten Friedhof Recoleta und den Trödelmarkt. Am Nachmittag fahren wir zum Flughafen und fliegen in ca. 2 Stunden weiter nach Mendoza. Auf dem Flug quer über den südamerikanischen Kontinent können wir die Weiten der argentinischen Pampa unter uns erahnen, bevor wir im Weinbauzentrum Mendoza zu Füßen der schneebedeckten Anden ankommen und unser sehr schönes Hotel beziehen . Am Abend haben wir Gelegenheit, in einem der unzähligen Straßenrestaurants das unvergleichliche Flair dieser Stadt zu erleben. (F/-/-)
4.Tag Nach dem Frühstück besorgen wir im Nationalparkbüro unsere Aconcagua-Gipfelpermits und decken uns im nahen Supermarkt mit evtl. noch erforderlichen frischen Lebensmitteln ein. Anschließend fahren wir dann über gut ausgebaute Straßen in die Cordillera Oxidental, deren schneebedeckte Berge bereits am Horizont zu sehen sind. Unterwegs legen wir je nach Lust und Laune eine Mittagsrast ein, bevor wir am frühen Nachmittag schließlich das kleine Dorf Penitentes unweit des Aconcagua-Nationalparks erreichen. Im Winter befindet sich hier eine viel frequentierte Skistation, doch um diese Jahreszeit wirkt der kleine Ort wie ausgestorben. Wir beziehen unsere Unterkunft in einer rustikalen Herberge und haben am Nachmittag/Abend noch Gelegenheit zu einer kleinen Akklimatisationswanderung in die umliegenden Berge. (F/-/-)
5.Tag Nachdem am Vorabend unser Gepäck schon abmarschfertig auf Muli-Lasten verteilt wurde, verlassen wir nun bereits am frühen Morgen die Zivilisation. Zunächst geht es noch einige Kilometer per Auto auf dem Highway bis zum Nationalparkeingang in Horcones. Unterwegs legen wir zwei längere Zwischenstops ein, um die Andinisten-Gedenkstätte und die heißen Quellen von Puenta del Inka zu besichtigen. Heute begnügen wir uns in Puente del Inka mit einer Besichtigung der faszinierenden natürlichen Brücke und freuen uns bereits jetzt auf das Bad im heißen Wasser der Quelle nach erfolgter Bergbesteigung. Nach der Registrierung unserer Permits am Nationalparkeingang beginnt unsere Trekkingtour ins Basislager. In etwa 3-5 Stunden landschaftlich eindrucksvoller Wanderung durch das hier unten teilweise noch grüne Horcones-Tal erreichen wir das Zwischenlager Confluenca. Hier werden wir die nächsten beiden Nächte verbringen und uns weiter akklimatisieren. Zeltübernachtung. (F/-/A)
6.Tag Heute steht eine gemütliche Akklimatisations-Wanderung zum Plaza de Francia am Fuße der Aconcagua-Südwand auf unserem Programm. Jeder geht dabei so schnell oder langsam und so weit wie er möchte – aktive Höhenanpassung ohne zu große Anstrengung ist das wichtigste Ziel dieses Tages! Wer bis auf etwa 4000m Höhe aufsteigt, dem eröffnet sich ein beeindruckender Blick auf die gigantische, fast 3000m hohe Südwand des Aconcagua. Den Abend verbringen wir nochmals im Lager Confluenca. Zeltübernachtung. (F/-/A)
7.Tag Heute führt uns die längste Wanderetappe direkt bis ins 4200m hoch gelegene Basislager, wo uns unser Küchenteam schon erwartet. Wir wandern zunächst einige Stunden relativ flach das schier endlos scheinende Horcones-Tal entlang, ehe uns zum Tagesabschluß ein steiler Schlussanstieg bis ins Basislager Plaza de Mulas führt. Hier angekommen, errichten wir unsere komfortablen Zweimannzelte und richten uns für die kommenden Tage häuslich ein. Über uns grüßt der Gipfel des Aconcagua bereits aus der Nähe und beschert uns bei gutem Wetter allabendlich ein unvergessliches Farbschauspiel zum Sonnenuntergang. Zeltübernachtung. (F/-/A)
8.Tag Nach den Anstrengungen des Vortages tut ein Ruhetag gut. Die nächsten Tage dienen zur Akklimatisation. Die umliegenden Berge und bizarren Büßerschneefelder laden zu kleinen Wanderungen ein. Frühstück und Abendbrot gibt es jeweils im Mannschaftszelt in unserem Basislager. Für ausreichende Flüssigkeitszufuhr stehen außerdem den ganzen Tag lang Tee und Kaltgetränke zur Verfügung. Auf Wunsch gibt es mittags eine leichte Suppe. Aktive oder passive Erholung, kleinere Wanderungen und die Einstellung auf die Gegebenheiten am Berg stehen für die nächsten Tage im Mittelpunkt der Akklimatisation. Zeltübernachtung. (F/-/A)
9.-19. Tag Wir nehmen uns 11 ganze Tage Zeit für die Besteigung des Aconcagua. Als „Akklimatisationstest“ wird in einer Halbtagestour gemeinsam der 5013m hohe Cerro Bonete bestiegen. Auch ein Besuch des Lagerarztes, der Fitness und Akklimatisationszustand überprüft, steht auf dem Programm. Erst wenn dieser grünes Licht gibt, geht es am Berg weiter nach oben und wir nehmen die Hochlagereinrichtung in Angriff. Die Gipfelbesteigung erfolgt planmäßig direkt von unserem einzigen und sehr gut ausgebauten Hochlager Nido de Condores (ca. 5450m). Für konditionell gut trainierte Bergsteiger bietet diese Variante die komfortabelste und sicherste Möglichkeit mit den größtmöglichen Erfolgschancen. Wer sich die lange Gipfeletappe an einem Tag nicht zutraut, kann alternativ von einem zweiten Hochlager (entweder Lager Berlin auf 5800m oder Lager White Rocks auf 6000m Höhe) aus starten. Die Entscheidung darüber fällt der Expeditionsleiter im Laufe der Expedition aufgrund der Wetterlage und der konditionellen Verfassung der gesamten Mannschaft. Wenn das Wetter einen Gipfelaufstieg erlaubt hat, haben in der Vergangenheit mit dieser Taktik mit nur einem Hochlager stets etwa 75% der Teilnehmer den Gipfel erreicht – eine Zahl, die angesichts der von den Nationalpark-Rangern ermittelten allgemeinen Erfolgsquote von knapp über 30% für sich spricht. Im Laufe der 11 zur Verfügung stehenden Tage werden wir das Lager Nido de Condores selbst aufbauen und mit Kochern, Lebensmitteln und Ausrüstung ausstatten sowie zur besseren Höhenanpassung bereits vor dem Gipfelgang in diesem Lager übernachten. Erst nach erneutem Erholungsaufenthalt im Basislager nehmen wir dann den Gipfelaufstieg in Angriff. Nach dem Start noch vor Sonnenaufgang gehen wir in Gruppen unter Leitung unseres erfahrenen Expeditionsleiters. Dabei muß natürlich jeder sein eigenes Tempo und einen guten Rhythmus finden, denn nur Ausdauer und eine gute Einteilung der Kräfte führt zum ersehnten Erfolg. Je nach Schnelligkeit 6 bis 10 Stunden dauert der Gipfelaufstieg, bei dem im oberen Teil fast immer das Gehen mit Steigeisen erforderlich ist. Vom höchsten Punkt Amerikas belohnt schließlich ein phantastischer Rundum-Blick für alle Mühen, ehe es in 3 bis 5 Stunden wieder hinab ins Hochlager geht. Nach dem Gipfelgang werden gleich alle Hochlager wieder abgebaut und am Folgetag ins Basislager herunter getragen. Sollten für die Besteigung des Aconcagua nicht alle zur Verfügung stehenden Tage benötigt werden, kann der Expeditionsleiter entscheiden, ob wir das Basislager bereits eher verlassen als vorgesehen und vorzeitig nach Santiago de Chile fahren können. Ein vorzeitiges Verlassen des Basislagers kann ggf. mit weiteren Kosten verbunden sein (z.B. Übernachtungen in Santiago de Chile) und erfolgt nur nach Absprache und Zustimmung der gesamten Gruppe. Zur Orientierung hier noch einige Richtwerte für die allgemein üblichen Gehzeiten: 4-6 Stunden vom Basislager „Plaza de Mulas“ bis zum Lager 1 „Nido de Condores“ in 5450m Höhe. Von da ab bis zum Camp Berlin (5800m) sind es 1,5 bis 3 Stunden. Von dort bis zum Gipfel kann mit 4,5 bis 8 Stunden gerechnet werden. Während der gesamten Zeit im Basis- bzw. Hochlager steht Halbpension zur Verfügung. Unterwegsverpflegung für die Etappen am Berg und beim Trekking muß jeder selbst mitbringen. Alle Tage Zeltübernachtung. (F/-/A)
20.Tag Heute verlassen wir das Basislager und marschieren die gesamte etwa 40 km lange Strecke bis zum Nationalparkeingang an einem Tag zurück. Die letzten Kilometer ziehen sich dabei zwar sicher mächtig in die Länge, doch üben die Annehmlichkeiten der Zivilisation nach den Tagen am Berg erfahrungsgemäß einen so großen Reiz aus, daß dies die Anstrengung allemal rechtfertigt! Vom Nationalparkeingang geht es dann zunächst per Auto nach Puente del Inka, wo das sprudelnde Wasser der heißen Quellen eine Wohltat für Körper und Geist bietet. Nach diesem Hochgenuß fahren wir zurück nach Penitentes, wo wir am Abend hoffentlich alle zur gemeinsames Gipfelparty auf den Erfolg anstoßen können. Übernachtung in einer Herberge in Penitentes. (F/-/A)
21.Tag Bereits am sehr zeitigen Morgen verlassen wir Penitentes mit dem Bus in Richtung Chile. Nach Erledigung der Formalitäten am Grenzübergang Argentinien-Chile geht es auf einer spektakulären Paßstraße 17 Kilometer lang stets bergab und schließlich nach Santiago de Chile, wo wir am zeitigen Nachmittag ankommen. Wir quartieren uns im sehr günstig im Zentrum gelegenen Hotel ein und unternehmen am Nachmittag einen gemeinsamen Stadtrundgang zu den architektonischen Höhepunkten des sehr schönen Zentrums der chilenischen Hauptstadt. Sollten wir aufgrund eines schnelleren Gipfelerfolges bereits eher in Santiago de Chile angekommen sein, so sind auch ein Abstecher zur Hafenstadt Valparaiso oder nach Viña del Mar lohnende Unternehmungen. Bei letztgenannter Variante gibt es die Möglichkeit, die Expedition mit einem Bad im Pazifik ausklingen zu lassen. Übernachtung in Santiago im Hotel. (F/-/-)
22.Tag Der Vormittag steht noch einmal zu Erkundungen auf eigene Faust oder dem Einkauf letzter Souvenirs in Santiago de Chile zur Verfügung. Gegen Mittag geht es dann zum Flughafen, von wo aus der Rückflug nach Deutschland erfolgt. (F/-/-)
23.Tag Nach einer Zwischenlandung fliegen wir weiter nach Deutschland, wo wir gegen Mittag ankommen. (-/-/-)
|
|
  |
|
|
|