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Perú - Bergabenteuer Cordillera Blanca – Huascarán (6768m) Bergtour Expeditionsreise 2008
Peru-Bergabenteuer Cordillera Blanka-Huascaran
Messerscharfe Firngrate, himmelstürmende Eisriesen, zerklüftete Gletscher und dazu ein günstiges Klima, oft stabiles Wetter und kurze Zustiege - die Cordillera Blanca ist ein Paradies für Bergsteiger! Genießen auch Sie ein unvergessliches Bergerlebnis im Land der Inka - gekrönt durch die Besteigung des 5752m hohen Pisco und des 6768m hohen Huascarán.
Lima - Huaraz - Santa-Cruz-Trek – Lagunas Llanganuco - Nevado Pisco (5760m) - Nevado Huascarán (6768m)
Linienflug ab/an Frankfurt nach Lima mit IBERIA oder einer anderen Fluggesellschaft inkl. Tax Europa, deutsche Expeditionsleitung, einheimischer Bergführer, alle Transfers und Busfahrten wie beschrieben, 7 Ü/F in Hotels in Doppelzimmern , 14 Ü/VP in Doppelzelten, Begrüßungs- und Abschlußessen, alle Besichtigungen und Eintrittsgelder laut Programm, Bergführer und Tragtiere für 15 kg persönliches Gepäck während des Trekkings, Expeditionsvorbereitungstreffen, Trekkingsack
nicht in den Leistungen enthalten |
nicht genannte Mahlzeiten und Getränke, ggf. persönliche Unterwegsverpflegung während des Trekkings oder der Bergbesteigungen (Energieriegel, Schokolade etc.), Trinkgelder, Flughafengebühren bei der Ausreise aus Perú, Persönliches
Für diese Expedition ist ein sicheres Gehen in Schnee und Eis erforderlich. Trittsicherheit, ausreichende Kondition für bis zu 10-stündige Tagesetappen sowie Erfahrung im Umgang mit Eispickel und Steigeisen sind notwendig. Gefordert wird die seilfreie, sichere Begehung von spaltenfreien Firnflanken bis 35° - steilere Passagen werden mit Fixseilen versehen. Für Gletscherbegehungen und Gipfelbesteigungen wird neben Eispickel und Steigeisen eine einfache Kletterausrüstung benötigt. Die Verwendung von Teleskopstöcken und gut isolierten Plastbergstiefeln ist unbedingt empfehlenswert.
16.07.2008 - 06.08.2008 3720,00 EUR 06.08.2008 - 27.08.2008 3990,00 EUR Rail & Fly 92,00 EUR
Teilnehmer min. 8 - max. 12 Personen
1.Tag Flug von Deutschland nach Lima. Ankunft am Abend und Transfer ins Hotel. (-/-/-)
2.Tag Am Morgen kurze Einführung zu Perú und Stadtrundgang durch Lima.
Mittags verlassen wir Lima auf der Panamericana und fahren in Richtung Norden nach Huaraz (400km, 7h). Bei Paramonga fahren wir von der Panamericana ab und nun geht es bis auf eine Höhe von 4.100m auf den höchsten Punkt der Reise hinauf, zur Lagune von Conococha. Hier werden die schneebedeckten Berge der Cordillera Blanca und der Cordillera Huayhuash sichtbar. Am Abend erreichen wir Huaraz (3.100m). Begrüßungsessen. (F/-/A)
3.Tag Der heutige Tag dient uns vor allem zur Höhenanpassung.
Bei kleineren Aktivitäten in und um Huaraz haben wir die Möglichkeit, die Hauptstadt der Provinz Ancash und gleichzeitig den Ausgangspunkt für unsere erste Trekkingtour kennen zu lernen.(F/-/-)
4.Tag Von Huaraz geht es Richtung Norden
ca. 1 Stunde in den Callejón de Huaylas hinab bis nach Caraz (2.300m). Jetzt geht es auf einer unbefestigten Straße in die Cordillera Blanca hinein bis in das kleine Dorf Cashapampa, das auf 2.900m liegt (2h). Dort treffen wir unsere Begleitmannschaft – den Guide, die Köche und Maultiertreiber. Nachdem die Esel mit der für das Trekking benötigten Ausrüstung beladen sind, beginnen wir unsere Wanderung im Santa Cruz Tal. Unser erstes Lager wird in Llamacorral auf 3.650m Höhe aufgeschlagen (3h).(F/M/A)
5.Tag Wir folgen dem Weg durch das breite Santa Cruz Tal.
Und passieren dabei die Lagunen von Ichic-Cocha und Jatun-Cocha. In Quisuar angekommen, machen wir im Arhuaycocha Tal einen Abstecher zum Alpamayo-Basecamp. Bei guter Sicht hat man einen wunderbaren Blick u.a. auf Quitaraju (6.040m), Alpamayo (5.947m) und Artezonraju (6.025m). Schließlich erreichen wir unser heutiges Lager in Taullipampa auf 4.000m Höhe am Fuße des beeindruckenden Taulliraju (5.830m). (F/M/A)
6.Tag Der heutige Tag wird lang und anstrengend.
Der Weg schlängelt sich zwischen Taulliraju und der türkisfarbenen Lagune von Taullicocha bis hinauf zum Punta Unión auf 4.750m (3h). Ein atemberaubender Blick auf die Gipfel von Chacraraju (6.112m), Artezonraju (6.025m), Pirámide (5.885m), Huandoy (6.395m), Alpamayo (5.940m), Santa Cruz (6.259m), Rinrihirca (5.810m) und Taulliraju (5.830m) entschädigt jedoch für die Mühen des Aufstieges. Wir steigen nun Richtung Ostflanke der Cordillera Blanca ab, vorbei an den Lagunen von Morococha in das weite und landschaftlich reizvolle Tal von Huaripampa. Nach 4 Stunden erreichen wir dort unser Lager auf 3.600m Höhe. (F/M/A)
7.Tag
Heute geht es eine weitere Stunde bergab bis zu dem kleinen Andendorf Colcabamba (3.350m) und wieder hinauf nach Vaquería (3.700m, 2h). Nach einer kurzen Pause wandern wir vorbei am Fuße des Yanapaccha (5.460m) und erreichen nach ca. 5 Stunden den höchsten Punkt unserer Trekkingtour – Portachuelo de Llanganuco (4.765m). Hier öffnet sich der Blick auf Huascarán Nord (6.768m), Huascarán Süd (6.650m), Chopicalqui (6.354m), Huandoy (6.395m) und Pisco (5.752m). Beim Abstieg folgen wir immer dem Llangauco-Tal bis zu unserem Zeltplatz in Cebollapampa in der Nähe der Lagunen von Llaganuco. (F/M/A)
8.Tag Unsere Trekkingtour führt uns nun zu unserem ersten Gipfelziel, dem Nevado Pisco.
Auf 4.400m schlagen wir im Pisco Basecamp unsere Zelte auf und sammeln Kräfte für den bevorstehenden Gipfeltag. Zeitig geht es in die Schlafsäcke, denn früher Aufbruch ist obligatorisch. (F/M/A)
9.Tag Der Gipfelsturm beginnt sehr zeitig.
Noch vor dem Morgengrauen verlassen wir das Lager. Zu Beginn führt eine anstrengende Querung über eine Moräne des Huandoy, ehe wir auf einer Höhe von 4.900m den Rand des Gletschers erreichen (3h). Mit Steigeisen, Eispickel und am Seil steigen wir nun auf dem sanft geneigten Gletscher bis zur Gratscharte zwischen Huandoy Ost und Pisco auf (1.5h). Ab hier bietet sich uns ein atemberaubender Blick auf die wunderbare Bergwelt. Ohne technische Schwierigkeiten folgen wir nun dem schmalen Grat bis zum Gipfel (3h). Die Aussicht auf die schneebedeckten Berge der Cordillera Blanca ist wahrhaft beeindruckend! Der Abstieg ins Basecamp wird noch einmal ca. 4-5 Stunden in Anspruch nehmen. (F/M/A)
10. Tag Vom Basecamp aus steigen wir wieder nach Cebollapampa ab(3h).
Dort erwartet uns bereits das Fahrzeug, das uns nach Huaraz zurückbringt (2.5h). Der Rest des Tages steht in Huaraz zur freien Verfügung und ein wenig Erholung wird uns nun auch gut tun. (F/M/-)
11.Tag Der gesamte Tag steht in Huaraz zur freien Verfügung.
Dieser Ruhetag bietet optimale Gelegenheit, sich auf den nächsten und deutlich anspruchsvolleren Gipfel vorzubereiten. Auf dem bunten Wochenmarkt können wir unsere Vorräte an Unterwegsverpflegung auffrischen oder einfach nur einige Eindrücke sammeln. Auch ein Besuch des Thermalbads von Monterey ist eine Möglichkeit, den Ruhetag zu verbringen. (F/-/-)
12.Tag Im Bus verlassen wir Huaraz in Richtung Norden
Und erreichen nach ca. 45 Minuten Mancos (2.530m). Von dort geht es weiter nach Musho (3.030m), wo wir unsere Begleiter für die nächste Bergtour treffen: einheimische Führer, Träger, Köche, Maultiertreiber und weitere Mitglieder der Expedition. Hier werden die Esel beladen und wir beginnen den Aufstieg ins Huascarán-Basecamp auf 4.200m (4h). Dabei queren wir einen ausgedehnten Eukalyptuswald und laufen durch das für diese Höhen typische Ichu-Gras. Zeltübernachtung im Basecamp. (F/M/A)
13.Tag Vom Basecamp aus beginnt der Aufstieg
Zum Huascarán, begleitet von unseren Führern und den Trägern. Am Fuße des Gletschers errichten wir auf der Moräne (4.600m) unser nächstes Lager (2,5h). (F/M/A)
14.Tag Über eine kleine Moräne und große Steinplatten nähern wir uns dem Gletscher.
Für die Begehung des Gletschers selbst sind Seil, Steigeisen und Pickel erforderlich. In 5.500m Höhe errichten wir schließlich Lager 1 (4h). (F/M/A)
15.Tag Der Weg bis zum Gletscherbruch
führt über steile Hänge bis zum kritischsten Punkt des Aufstieges, einem Eiskanal von 25m Länge. Obwohl technisch nicht besonders anspruchsvoll, muß in der Regel ein Fixseil angebracht werden, um diese Stelle problemlos zu überwinden und schließlich Lager 2 zu erreichen (6.000m). Das Lager liegt auf einem kleinen Schneeplateau, welches der Sattel zwischen Huascarán Süd (6.768m) und Huascarán Nord (6.654m) bildet (6h).(F/M/A)
16.Tag
Vom Sattel trennen uns noch 7–8 Stunden und ein Höhenunterschied von ca. 700m vom Gipfel. Der heutige Gipfeltag beginnt sehr zeitig und noch vor dem Morgengrauen brechen wir auf. Anfangs geht es über steile Schneehänge von etwa 30-40° Neigung. Dabei müssen immer wieder Gletscherspalten überwunden werden und manchmal gelingt dies nur mittels extra dafür angelegter Brücken. Der Aufstieg ist lang und anstrengend, so dass jeder unbedingt einen guten, stetigen Geh-Rhythmus für sich finden muß. Auf dem Gipfel wird die Entschädigung für alle Mühen jedoch groß sein, wenn wir dann endlich das „Dach der peruanischen Anden“, den 6.768m hohen Huascarán, erreicht haben. Das Bergpanorama ist einzigartig –unzählige Fünf- und Sechstausender der Cordillera Blanca liegen um und unter uns. Nach ca. 4h Abstieg erreichen wir wieder unser Lager 2. (F/M/A)
17.Tag Reservetag für die Gipfelbesteigung
Sollten schlechtes Wetter oder andere Gründe am Vortag den Gipfelaufstieg verhindert haben, besteht heute erneut die Möglichkeit, den höchsten Gipfel von Perú zu erreichen. Falls alles nach Plan verlaufen ist, treten wir jedoch bereits heute den Rückmarsch an und haben dann in Huaraz einen freien Tag zusätzlich zur Verfügung.
18.Tag
Nach dem Abbau der Zelte begeben wir uns auf den Rückmarsch vom Lager 2 aus vorbei an Lager 1 in Richtung Basislager, wo wir nach etwa 7h ankommen. Zeltübernachtung (F/M/A)
19.Tag
An diesem letzten Tag holen uns die Maultiertreiber mit ihren Eseln ab und bringen unser Gepäck bis nach Musho (3h). Hier steht auch schon unser Bus für die Rückfahrt nach Huaraz bereit (2h). Am Abend genießen wir wieder die Annehmlichkeiten der Zivilisation, wie z.B. die erste Dusche nach den Tagen am Berg. (F/M/-)
20.Tag
Heute verabschieden wir uns von der Cordillera Blanca und fahren von Huaraz über die Panamericana zurück in die Hauptstadt Lima.(F/-/-)
21.Tag
Vormittags besteht die Gelegenheit zu letzten Erkundungen in Lima. Am Nachmittag bringt uns dann ein kurzer Transfer zum Flughafen von wo aus wir die Heimreise antreten. (F/-/-)
22.Tag
Ankunft in Deutschland
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