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MTB Namibia Outback
In warmen Rottönen leuchten die mächtigen Sanddünen der Wüste, die grünen Sterne eines Köcherbaums zeigen in den blauen Himmel und langsam beugt sich eine Giraffe zum Wasserloch. Bilder aus einem Land im Süden Afrikas, dessen von Menschenhand kaum berührte Natur jeden gefangen nimmt. Die Weite des Horizonts, die reine klare Luft und die Stille vermitteln ein Gefühl von Freiheit und Ruhe, das viele von uns in Europa vermissen.
Bizarre Felsformationen, wundervolle Wüsten- landschaften, die raue Küste und nicht zuletzt die Nationalparks mit ihrem Tierreichtum sind die Hauptattraktionen Namibias. Diese karge Schönheit und Einsamkeit vom Bikesattel aus zu erleben, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen.
In warmen Rottönen leuchten die mächtigen Sanddünen der Wüste, die grünen Sterne eines Köcherbaums zeigen in den blauen Himmel, und langsam beugt sich eine Giraffe zum Wasserloch – Bilder aus einem Land im Süden Afrikas, dessen von Menschenhand kaum berührte Natur jeden gefangen nimmt. Die Weite des Horizonts, die reine klare Luft und die Stille vermitteln ein Gefühl von Freiheit und Ruhe, das viele von uns in Europa vermissen. Bizarre Felsformationen, wundervolle Wüstenlandschaften, die raue Küste und nicht zuletzt die Nationalparks mit ihrem Tierreichtum sind die Hauptattraktionen Namibias. Diese karge Schönheit und Einsamkeit vom Bikesattel aus zu erleben, gehört zu den eindrucksvollsten Erlebnissen. Namibia: ein Eldorado für Biker und NaturliebhaberInnen.
1.Tag Flug Frankfurt – Windhoek
Abflug in Frankfurt am Abend, Nachtflug via Johannesburg nach Windhoek.
2.Tag Willkommen in Namibia (Bus ca.1.5h)
Ankunft mittags in Windhoek Transfer in die Stadt. Am Nachmittag bleibt uns Zeit im bunten Völkergemisch entlang der Independance Avenue, Windhoeks Prachtstrasse, zu flanieren und einen ersten Eindruck zu gewinnen. Übernachtung / Frühstück in gutem Hotel
3.Tag Citytour Windhoek Einrolltour (Bus ca. 2h, Bike 35km, 300Hm) Lokale Führer mit einem soliden Wissen über die Geschichte und den Alltag führen uns durch Katatura – das „andere“, ausschliesslich von Schwarzen bewohnte Windhoek. Nach dem Mittagessen Fahrt im Begleitfahrzeug Richtung Hochland. Dort schwingen wir uns auf den Fahrradsattel und starten unsere Biketour durch Namibia. Die gemütliche Einrolltour führt uns durch weitläufiges Farmland zum Spreetshoogte Pass. Dort errichten wir unser erstes Zeltcamp in der freien Natur und erleben einen Sonnenuntergang der besonderen Art. Die Sonne versinkt vor uns in der unendlichen Weite der Wüste. Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp
4.Tag Wüstenluft schnuppern (Bike 47/90km, 400Hm, Bus ca. 1h)
Nach einer Nacht unter einem unvergleichlichen Sternenhimmel an dem sich die Milchstrasse wölbt, bietet auch der Sonnenaufgang ein farben-prächtiges Lichtspiel. Es folgt eine herrliche Abfahrt auf einer der steilsten Passtrassen von Namibia. In Solitaire, einer Art „Wildwest“- Tankstelle mit einem kleinen Laden stärken wir uns mit feinem Kuchen frisch aus dem Ofen. Die Weiterfahrt ist fakultativ, wer es gemütlich nimmt verlädt das Rad und labt sich an einem weiteren Stück Kuchen. Busfahrt bis zum schön gelegenen Campingplatz am Wüstenrand. Dort stellen wir unsere Zelte unter mächtigen Kameldornbäumen auf. Übernachtung / Frühstück auf dem Campingplatz.
5.Tag Sossusvlei – die höchsten Dünen der Welt(Bus 2h, Dünentrecking 2h)
Heute folgt ein besonderer Leckerbissen! Frühmorgens bringt uns das Begleitfahrzeug vom Campingplatz immer tiefer in die Wüste. Die näher rückenden und höher wachsenden Dünen zeigen uns den Weg, der plötzlich in einer Lehmpfanne, dem ,Vlei’ sein Ende findet. Dort starten wir unsere Wanderung auf eine der zahllosen Dünen. Licht und Schatten verwandeln die roten Sandberge in bizarre geometrische Figuren, deren geschwungene Konturen vom ersten Licht des Tages nachgezeichnet werden. Wind und Sand haben hier eine einmalige Dünenlandschaft geschaffen. Oben erwartet uns ein unvergessliches Panorama mit faszinierenden Farb- und Schattenspielen. Der Downhill zu Fuss ist fast so schön wie fliegen... Nach dem Mittagessen fahren wir zurück zum Sesriem Campingplatz. Am Abend fakultative kurze Sundowner-Biketour zur Elimdüne nahe unserem Campingplatz. Übernachtung / Frühstück auf dem Campingplatz
6.Tag Fata Morgana in der Namibwüste(Bus ca.2h, Bike 53km,400Hm)
Nach einer zweiten Nacht auf dem Campingplatz bringt uns das Fahrzeug nach Solitaire, von wo wir abermals kuchengestärkt die endlose Weite der Namib Wüste unter die Räder nehmen. Als lebens-feindliche Barriere zieht sich die Namibwüste zwischen Küste und besiedeltem Farmgebiet durch ganz Namibia. Unerwartet taucht aus dem Nichts das Eingangstor der Rostock Desert Lodge auf. Nach weiteren 7 km staubiger Wüste eine Fata Morgana: Kristallklares Wasser im Swimmingpool, originelle Rundbauten mitten in der Wüste – unser heutiges, edles Nachtlager. Übernachtung / Frühstück in feiner Lodge.
7.Tag Namib Naukluft Nationalpark(Bike 60km, 900Hm, Bus ca.1,5h)
Die heutige Bikeetappe ist geprägt von vielen kurzen Steigungen und Abfahrten. Unerwartet grüne, aber trockene Flusstäler unterbrechen die Weite der Wüste. Im Kuiseb Canyon nutzen wir den spärlichen Schatten zu einer Mittagsrast. Am Nachmittag bringt uns das Begleitfahrzeug zur Blutkuppe, einem einsamen Inselberg mitten im grössten Nationalpark des südlichen Afrika. Dort errichten wir unser Zeltcamp. Am Abend besteigen wir die Blutkuppe, der Ausblick von oben ist phantastisch. Erst nach Sonnenuntergang steigen wir zu Fuss über die Granitflanken ab. Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp
8.Tag Blutkuppe und Tinkas Trail (45/ 65km, 700Hm)
Ein Tag für Geniesser feiner Bikepisten. Auf Allradpisten geht’s kreuz und quer durch die Wüste, vorbei an bizarren Felsformationen, runden Granitkugeln und imposanten Köcherbäumen. Kaum ein Mensch wird uns begegnen, dafür queren Antilopen, Strausse, Warzenschweine und anderes Getier unsere Wege. Am Nachmittag bringt uns der Bus zurück ins Camp am Fusse der Blutkuppe. Wer sich noch nicht satt gesehen hat, kann den Granitberg ein zweites Mal erklimmen. Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp
9.Tag Kolonialstadt Swakopmund (Bike 35km, 200Hm, Bus ca.1,5h)
Am Morgen fakultative Umrundung der Blutkuppe per Bike für Technikenthusiasten. Danach folgt eine kurze Bikeetappe in Richtung Küste. Eine immense Kiesebene, gelegentlich unterbrochen durch einige Inselberge, erstreckt sich zwischen Küste und Kuiseb Canyon. Einen Teil davon nehmen wir unter die Räder, dann klopfen wir den Staub von unseren Bike-Klamotten und fahren im Bus nach Swakopmund an die Atlantikküste. Die deutschen Kolonialbauten lassen den Besucher eher an ein Nordseebad denken als an Afrika. Auch die kühlen Morgen- und Abendtemperaturen, oft von Nebel begleitet, lassen Zweifel an Afrika aufkommen. Aber wir geniessen Meer und Ambiente, ebenso unser familiäres Hotel in der gemütlichen Kleinstadt. Übernachtung / Frühstück im Hotel
10.Tag Boot- oder Kajakausflug am Meer (Bike-Ruhetag)
Am Morgen starten wir zu einem Ausflug auf hohe See, entweder mit einem Motorboot oder per Kajak. Nicht nur Pelikane werden wir sehen, sondern auch Flamingos, Kormorane, Hunderte von Robben und mit etwas Glück Delphine. Frische Austern im Wasser und auf dem Teller runden diese Ausflüge ab. Beide Exkursionen garantieren eindrückliche Begegnungen mit der maritimen Fauna. Den Nachmittag verbringen wir gemütlich in Swakopmunds deutschen Cafes oder Biergärten. Übernachtung / Frühstück im Hotel
11.Tag Offroad Biking in einer Mondlandschaft (Bike 52km, 500Hm)
Heute beginnt der zweite Teil unserer viel-seitigen Namibiareise mit dem Ziel Damaraland. Wir verlassen die Küste per Bus, und bald wechseln wir aufs Bike, um die Mondlandschaft am Swakop River in vollen Zügen geniessen zu können. Biken in den Trockentälern ist ein Leckerbissen für alle die offroad lieben. Wir schlängeln uns zwischen bizarren Felsformationen und Akazien durch die Wüste. Hier treffen wir erstmals auf die seltsame Pflanze mit dem skurrilen Namen ‚Welwitschia mirabilis’. Ich bin überzeugt, das Schönste und Herrlichste gesehenzu haben, was die Tropenländer Südafrikas darbieten können’ soll der Botaniker Welwitsch, beim Anblick der Pflanze ausgerufen haben. Am Nachmittag kurzer Transfer zu unserem Camp am Fusse der Grossen Spitzkoppe, dem ,Matterhorn von Namibia". Wer Lust hat unternimmt noch eine kurze Sundownerfahrt rund um den markanten Inselberg. Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp
12.Tag Welwitschia Highway: Afrika pur (Bike 50km, 400Hm, Bus ca.2h)
Nach einer klaren Sternennacht und einem nahrhaften Frühstück im Camp besuchen wir das Bushmen Paradies. Oben auf den Felsen beobachteten schon vor Hunderten von Jahren die Buschmänner im Tal vorbeiziehendes Wild. Nach einer Busfahrt biken wir auf einer kaum befahrenen Piste, dem so genannten ,Welwitschia Highway’. Eine Vielzahl dieser urtümlich anmutenden Pflanzen säumen unseren einsamen Weg. Neben der Piste erhebt sich vor uns das mächtige Brandbergmassiv, mit seinen 2580 Metern der höchste Berg Namibias. Hier gibt es keine Zäune mehr, keine Farmen – plötzlich ist man mitten im ursprünglichen Afrika. An einem urchigen Campingplatz mit erfrischenden Openair-Duschen bereiten wir uns am Lagerfeuer auf unser nächstes Bike-Abenteuer vor. Was gibt es Schöneres... Übernachtung / Frühstück im Campingplatz
13.Tag Bike-Leckerbissen am Ugab Rivier(Bike 60 km,1000 Hm)
Heute starten wir zu einer abwechslungsreichen Bike-Rundfahrt. Mit etwas Glück begegnen wir den seltenen Wüstenelefanten, die entlang der Trockenflüsse wandern. Zurück im ,Save the Rhino Camp’ erzählt uns der Wildhüter von den letzten wild lebenden Nashörner. Danach beginnt unsere Bike-Expedition – Abenteuer pur! Auf holprigen Allrad- Routen erreichen wir eine einmalig schöne Wüstenlandschaft umrahmt von mächtigen Tafel-bergen. Dort errichten wir mitten in der Wüste unser Zeltcamp. Hier sind wir allein mit den Sternen. Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp in der Wildnis
14.Tag Bike-Expedition und Rock Art Twyfelfontein (Bike 64km, 800Hm)
Nach einer einsamen Nacht in der Wildnis biken wir weiter auf diesem einmalig schönen Plateau. Dieses schwer zugängliche Gebiet per Bike zu durchqueren ist ein besonderer Genuss. Die Strecke ist mal steinig, mal sandig, die letzten Kilometer nahrhaft in vielerlei Hinsicht. Am Ende der Expedition besuchen wir die Felsgravuren und Malereien von Twyfelfontein – ein faszinierendes Zeugnis der frühen Besiedlung dieses Landes. Weit über 2000 Kunstwerke haben unbekannte Künstler hier in den rot leuchtenden Felsplatten hinter-lassen. Am Abend lassen wir es uns in der gediegenen Mowani Mountain Lodge Revue gut gehen. Übernachtung / Frühstück in feiner Lodge
15.Tag Farmschule Otjikondo(Bike 60km, 400 Hm, Bus ca. 2h)
Unsere letzte Bikeetappe führt uns durch lockeres Buschland. Unterwegs besichtigen wir einen versteinerten Wald, ein einzigartiges Naturdenkmal aus dem Erdaltertum. Nach einer Busfahrt erreichen wir am Nachmittag Otjikondo. Auf dieser Farm hat die Familie Stommel eine Internatsschule gegründet, in der Kinder aus verschiedenen ethnischen Gruppen unterrichtet werden. Abends bereitet uns Herr Stommel ein traditionelles ‚Braaivleis’ – Köstlichkeiten vom Grill zu. Das urige Ambiente im renovierten Farmhaus bietet dazu einen würdigen Rahmen. Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp
16.Tag Safari im Etosha-Nationalpark (Safari im Bus)
Nach einem kurzen morgendlichen Transfer erreichen wir den Etosha- Nationalpark, eines der bekanntesten Naturschutzgebiete Afrikas. Er ist Lebensraum für zahlreiche Grosstiere und bietet gute Gelegenheiten, der Tierwelt des Kontinents zu begegnen. Zwei ganze Tage bleiben uns Zeit, Elefantenherden, Löwen, Nashörnern und andere Wildtiere vom sicheren Auto aus zu beobachten und zu fotografieren. Übernachtung / Frühstück in Bungalows im Nationalpark
17.Tag Etosha-Pfanne und Buschmänner (Safari im Bus)
Auch der zweite Tag Etosha bietet Wild-beobachtungen vom Feinsten. Zebras, Oryx, Antilopen und Giraffen sind an verschiedensten Wasserlöchern zu sehen. Gegen Abend verlassen wir den Nationalpark und fahren nach Tsintsabis. Hier leben noch Buschmänner oder so genannte ,San’, eine der ältesten ethnischen Gruppen Afrikas. Wir verbringen die Nacht im Busch in Hütten, im Buschmannstil gebaut. Übernachtung / Frühstück in Buschmannhütten
18.Tag Die,San’,ein Naturvolk im südlichen Afrika (Wanderung 2 h, Bus 7 h)
Reinhard Friederich, einer der besten Kenner der Kultur der San wird uns auf einer Wanderung durch den Busch die Lebensweise dieses Naturvolkes näher bringen. Wir erfahren, wie Fallen gestellt werden, wie Feuer entfacht wird, aus welchen Pflanzen die tödlichen Giftpfeile präpariert werden und vieles mehr. Es ist faszinierend, welch erstaunliche Naturkenntnisse dieses Volk besitzt. Nach dem Mittagessen im Busch bringt uns eine lange Busfahrt zurück nach Windhoek. Übernachtung / Frühstück in gutem Hotel
19.Tag Abschied von Afrika
Am Vormittag bleibt Zeit für einen Stadtbummel oder für einen Souvenirtrip. In der Nacht des 19. Tages fliegen wir via Johannesburg zurück
20.Tag Ankunft in Frankfurt
Strecke: ca. 600 Kilometer mit 6"000 Höhenmeter in 11 Bikeetappen, alle auf Schotterstrassen oder Allradpisten Anforderungen: Konditionell mittel anspruchsvoll, biketechnisch ohne grosse Schwierigkeiten, mit Ausnahme von 2 Etappen mit Level 3 (Begleitfahrzeug steht immer zur Verfügung) Teilnehmerzahl: min. 10, max. 14 Personen, plus Reiseleitung Anmeldeschluss: Spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn
28. Apr. - 17. Mai 2009 3990.00 pro Person im DZ
Individualreise
Minimale Teilnehmerzahl: 4 Personen Reisedauer: 18 Tage ohne Flug Ideale Reisezeit: Mitte April - Mitte September Reiseleitung: deutsch- und englischsprachig
Preis bei 4 Personen ab 2760.- Preis bei 6 Personen ab 2640.- Preis bei 8 Personen ab 2640.- Einzelzimmer ab € 300.-
Linienflüge z. B. mit Air Namibia ab ca. 1000.00 Euro finden Sie bei uns.
Im Preis inkl: Linienflug nach Windhoek 25 kg Freigepäck inkl. Bike, Biketransport auf den Flügen, Flughafentaxen, 6 Übernachtungen im Doppelzimmer in mittleren bis guten Hotels oder Bungalows, 2 Nächte in feinen Lodges, 9 Nächte im Zelt; alle Frühstücke, Begleitfahrzeug, alle Eintritte und Ausflüge, bike adventure tours-Reiseleitung.
Nicht enthalten Nicht aufgeführte Mahlzeiten und Getränke, Visumgebühr, Trinkgelder, opligate Reiseversicherungen. Programmänderungen sind vorbehalten! Alle Angaben ohne Gewähr.
05.08.2008

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