Patagonien Mountainbiketour Argentinien und Chile

Patagonien ist mehr als nur eine Landschaft: Es ist die Verkörperung eines Traums! Tausende von Abenteurern und europäischen Auswanderern haben hier am Ende der Welt, am südlichsten Zipfel Südamerikas, ihr Glück versucht.
Berühmt wurde Patagonien vor allem durch Bruce Chatwin einfühlsames Tagebuch seiner Patagonienreise.

Höhepunkte



Unsere Bikereise führt durch Argentinien und Südchile und vermittelt einen umfassenden Eindruck von der Vielseitigkeit dieses Landstriches: Im nördlichen Teil liebliche weitläufige Seen- und Flusslandschaften, mit üppigen Urwäldern und schneebedeckten Vulkanriesen. Gegen Süden hin unberührte, stimmungsvolle Eis- und Gebirgslandschaften, geformt von Wind und Wetter. Als Kontrast dazu die weite, wüstenhafte patagonische Steppenlandschaft auf der argentinischen Seite, mit ihren riesigen Schaf- und Rinderfarmen. Patagonien: Ein Eldorado für Naturgeniesser! - Eines der letzten ganz grossen Bikeabenteuer auf unserer Erde!

Reise im Detail



1.Tag Flug Frankfurt – Buenos Aires

2.Tag Buenos Aires, die Hauptstadt des Tango
Ankunft in Buenos Aires


Heute haben wir den ganzen Tag Zeit, um durch die Strassen von Argentiniens Hauptstadt zu schlendern, die schönsten Sehenswürdigkeiten zu
besuchen und das südländische Flair zu geniessen. Und abends lockt der Tango und ein feines argentinisches Steak...
Übernachtung / Frühstück in gutem Stadthotel

3.Tag Inlandflug Richtung Süden
(Bus ca. 1.5h)

Am frühen Morgen fliegen wir von der Hauptstadt weiter in den Süden nach Bariloche. Nachmittags bringt uns der Bus entlang des riesigen Sees Nahuel Huapi zu einem kleinen Badeort, dem Start der Biketour. Vielleicht bleibt sogar noch Zeit für eine kleine Bike-Einrolltour am See.
Übernachtung / Frühstück in gutem Landhotel am See

4.Tag Start der Biketour Patagonia(Bike 68/98 km, 1400 Hm)

Endlich schwingen wir uns in den Fahrradsattel und starten unsere fast 1000 Kilometer lange Biketour quer durch Patagonien. Der erste Biketag
führt uns über eine coupierte Strecke durch eine der schönsten Seengebiete Südamerikas. Die Strecke bis zum Übernachtungsort ist geprägt von Bergen, Seen, Wasserfällen und Flusslandschaften. Das Begleitfahrzeug bietet jederzeit Mitfahr-gelegenheit.
Übernachtung / Frühstück in familiärer Herberge

5.Tag Über die Andenkette nach Chile(Bike 65/80 km, 800 Hm)

Nach der anstrengenden Einstiegsetappe legen wir die ersten 40 Kilometer per Bus zurück. Eine gleichmässig ansteigende Piste führt uns
(bei oftmals kräftigem Gegenwind!) auf einer kaum befahrenen Schotterstrasse hoch zu unserer ersten Andenüberquerung auf 1200 Meter. Wir verlassen die ‚Patagonische Steppe’ und gelangen zu den
Araukarienwäldern, im Hintergrund erhebt sich der alles überragende Vulkan Lanin - mit seinen 3747 Metern einer der schönsten Vulkane der Welt. Unser erstes Zeltcamp richten wir unterhalb der Passhöhe, nach einer langen Schussabfahrt kurz nach dem Grenzposten Chiles ein. Ein gemütliches Restaurant mit einfachen ‚Cabañas’ bietet uns notfalls bei Regen ein Dach über dem Kopf.
Übernachtung / Frühstück im Zelt / ev. Cabañas

6.Tag Buchenwälder, Alpweiden und heisse Thermen (Bike 47 km, 600 Hm)

Es geht weiter dem Fluss entlang hinab auf einer schnellen Schotterpiste. Üppige Südbuchenurwälder lösen die Araukarienwälder ab, wir biken durch sattgrüne Kuhweiden und fühlen uns fast ein wenig
wie in den Alpen. Nach etwas flachem Asphalt heisst es nochmals steil bergauf pedalen zum Übernachtungsort. Am Abend erwartet uns ein
relaxendes heisses Bad in unserer gemütlichen Thermen-Herberge.
Übernachtung / Frühstück in einfacher Thermen-Herberge

7.Tag Im patagonischen Seengebiet(Bike 35/55 km, 800 Hm, Bus ca. 3.5h)

Die heutige Etappe ist kurz, aber technisch und konditionell anspruchsvoll – und zudem landschaftlich etwas vom Schönsten! Ein steiler Aufstieg führt auf einer Naturpiste durch einsame
Aurakarienwälder hoch - zwischen zwei mächtigen Vulkanen hindurch. Nach einer Abfahrt über eine schlammige, teilweise mit tiefen Fahrspuren ausgefurchte Piste erreichen wir einen der vielen
chilenischen Seen. Im Anschluss verladen wir die Bikes und geniessen eine Busfahrt Richtung Süden, ins Gebiet der ,Siete Lagos’, der sieben Seen. Hier übernachten wir im Gasthaus eines ausgewanderten Schweizers mit seiner chilenischen Ehefrau und erfahren viel über Chile.
Übernachtung / Frühstück in familiärer Pension

8.Tag Bike & Trekking Vulkan Osorno (Bike 60/76 km, 1500 Hm)

Heute folgt ein besonderer Leckerbissen: erst radeln wir gemütlich dem grössten See der Gegend, dem Lago Llanquihue (69 m.ü.M.)entlang,um dann abwechslungsweise durch üppige Urwälder und karge Vulkanlandschaften auf den Osorno Vulkan (2652 m) bis auf halbe Höhe hochzubiken. Der Ausblick ist phantastisch. Ein Downhill auf einem Singletrail über die Vulkanflanken führt uns hinunter bis aufs Seeniveau...
Die Nacht verbringen wir einer alten Villa aus der Jahrhundertwende

9.Tag Lachs am nördlichsten Fjord Chiles (Bike 50 km, 700 Hm, Bus ca. 2h)

Ein Tag für Geniesser: Eine gemütliche Bikeetappe führt uns dem nördlichsten Fjord Chiles entlang. Zum Mittagessen sind wir zu Gast bei Señora Paulina - ein Geheimtipp, denn sie serviert den frischesten Lachs von Patagonien! Eine Bootsfahrt lockt uns hinaus auf den Fjord, wir erfahren einiges über die lokale Fischerei. Und unterwegs nach Puerto Montt gönnen wir uns ein Bad in heissen Naturquellen.
Übernachtung / Frühstück in gutem Stadthotel

10.Tag Ruhetag am Meer in Puerto Montt

Den heutigen Ruhetag verbringen wir in der sympathischen Kleinstadt, besuchen das Treiben auf dem Fischmarkt, geniessen die kulinarischen
Spezialitäten des Pazifiks und lassen die Beine baumeln. Bei schönem Wetter flanieren wir wie die Chilenen der Uferpromenade entlang und geniessen die warme Südsommer-Sonne! Was gibt es Schöneres?
Übernachtung / Frühstück in gutem Stadthotel

11.Tag Viva ‚El Sur’- Flug zur Laguna San Rafael

Heute beginnt der zweite Teil unserer vielseitigen Patagonienreise. Ein Morgenflug bringt uns von Puerto Montt weiter Richtung Süden, in die Gegend von Coyhaique. Die Landschaft ist hier um einiges rauher als im
lieblichen Norden. Das ist Patagonien so wie wir es uns vorgestellt haben: ein herbes, weites, von Wind und Wetter zerfurchtes Land am Ende der Welt, gesegnet mit einmalig schönen Landschaften und Stimmungsbildern. Der heutige Tag (oder einer der nächsten 5 Tage) ist ganz im Zeichen von Eis und Gletscher. Sobald das Wetter es zulässt,
chartern wir ein Kleinflugzeug und fliegen über das gigantische ‚Nördliche Eisfeld’ zum Gletscher San Rafael, dessen mächtige Zunge in eine türkisblaue Lagune abbricht. Überall treiben weisse Eisschollen im Wasser, Abenteuer pur. Ein einmaliges Erlebnis.
Übernachtung / Frühstück in einem Hotel oder Lodge

12.Tag Biken auf der berühmten ,Carretera Austral’ (Bike 65/86 km, 1000 Hm)

Die legendäre Nord–Süd-Verbindungsstrasse durch Patagonien, die ,Carretera Austral’, ist wenig befahren. Ideal für uns, ihr ein wenig Richtung Süden zu folgen. Aber Achtung: Das Wetter ist hier sehr wechselhaft, immer wieder überraschen uns Regenschauer, begleitet von starkem Wind. In der Region des bizarren Felsmassivs des ‚Cerro
Castillo’ verzaubern uns gewaltige Wasserfälle, türkisfarbene Seen und Begegnungen mit den windgegerbten Menschen, wie zum Beispiel
Señor Chago. Wir campieren in freier Natur direkt an einem lieblichen See und freuen uns auf seine patagonischen Grill-Spezialitäten, fachgerecht zubereitet! Dazu noch ein guter Schluck Rotwein, mmh!
Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp direkt am See / ev. Cabañas

13.Tag Vulkanausbruch, Aschepisten und Baumstrünke (Bike 57 km, 800Hm)

Wir verlassen unser See-Camp und biken hinunter, zurück zur ‚Carretera Austral’. Geprägt wird die Gegend entlang des Rio Ibanez durch den
verheerenden Vulkanausbruch von 1991, heute sieht man skurrile tote Baumlandschaften. Eine vielseitige Biketour mit steilen Downhills und
Fahrten abwechselnd in tiefem Schotter oder auf schwarzen Aschepisten führt uns dem Rio Ibanez entlang, in unser nächstes Zeltcamp.
Übernachtung / Frühstück im Zeltcamp direkt am Fluss

14.Tag Am grössten See Patagoniens (Bike 90 km, 900 Hm)

Auch heute biken wir nochmals durch abgeschiedene wilde Täler alles auf der ‚Carretera Austral’ Richtung Süden, an den Lago ‚General Carrera’, dem grössten See Patagoniens. In einer einfachen Hosteria lassen wir uns abends so richtig verwöhnen. Bei guter See führt uns ein
nachmittäglicher Bootsausflug zu den farbenprächtigen Marmorhöhlen.
Übernachtung / Frühstück in einfacher Herberge

15.Tag San Valentin und das ,Nördliche Eismeer’ (Bike 40 km, 600 Hm)

Wir biken durch eine einmalige Landschaft entlang des Lago General Carrera und bestaunen den riesigen See und die wunderschönen Licht-stimmungen. Im Hintergrund thront das ‚Nördliche Eismeer’ und mit ihm der südlichste Viertausender (ausserhalb Antarktis) – der San Valentin. Die kaum befahrene Naturstrasse ist ruppig und durchsetzt mit vielen steilen Auf und Abs, aber die Landschaft ist es mehr als wert. Je nach Witterung übernachten wir in einem Seitental am Fluss.
Übernachtung im Zeltcamp am Fluss

16.Tag Biken entlang des Lago General Carrera (Bike 60 km, 1000 Hm)

Unsere spannende Bikereise führt uns weiter dem stimmungsvollen See entlang. Wir folgen der Naturpiste durch eine traumhaft wilde Landschaft
zum verschlafenen Örtchen Puerto Guadal, wo die Welt in Ordnung ist.
Übernachtung / Frühstück in einer Lodge am See

17.Tag Ruhetag im Herzen von Patagonien

Wir verbringen zwei Nächte in dieser gemütlichen Lodge. Jeder macht wozu er Lust hat. Von hier aus gibt es diverse Wander, Reit- oder Bikeausflüge zu unternehmen, oder auch eine schöne Veranda zum
entspannen... Und wer was ganz besonderes erleben möchte, der fährt zum Fischen an den legendären Rio Baker mit seinem gletscherfarbenen Türkiswasser. Hier heisst es die Angelruten zücken
und im vielleicht schönsten Wildfluss Patagoniens frische Lachsforellen für unser Nachtessen zu fischen.
Übernachtung / Frühstück in einer Lodge am See

18.Tag Königsetappe ‚Paso de las Llaves’ (Bike 110 km, 2500 Hm)

Nach unserem Ruhetag kommt noch mal ein Bike-Leckerbissen der besonderen Art auf uns zu: Wir setzen unsere Reise auf einer ruppigen und coupierten Schotterstrasse alles dem See entlang Richtung argentinische Grenze fort. Der Weg zum Paso de las Llaves besteht zu grossen Teilen aus sogenanntem ‚Wellblech’, das heisst er ist stark quergerippt und stellt hohe Anforderungen an uns und unsere Bikes. Die traumhafte Landschaft ist unser ständiger Begleiter und entschädigt uns für alle Mühen. Viva Chile.
Übernachtung / Frühstück in einfachem Hotel

19.Tag Ritt durch die Patagonische Landschaft

Grenzübertritt zurück nach Argentinien. Unsere letzte Biketour ist ein Ritt mit dem Wind hinein in die endlose Weite der Patagonischen Steppe.
Die Landschaft hier ist - im Gegensatz zur chilenischen Seite - extrem trocken und niederschlagsarm. Ständig bläst ein heftiger Wind von Westen her. Wir nützen diesen Rückenwind und brausen mit 50 Sachen durch diese phantastische Mondlandschaft. Der krönende Abschluss. Danach bringt uns der Bus auf der berüchtigten ,Ruta 40’ zu einer einsamem Estancia, einer weitläufigen Schaf- und Pferdefarm.
Übernachtung / Frühstück auf einer einsamen Estancia

20.Tag Höhlenmalereien ,Cuevas de los Manos’ (Bike 40 km, 800 Hm)

Patagonien weist eine einmalig schöne Landschaft auf. Ein kultureller Höhepunkt ist die heutige Biketour und anschliessende ca 2stündige
Wanderung zur in einem mystischen Cañon gelegenen Höhle „Cuevas de los Manos“. Experten sprechen von den interessantesten Höhlenmalereien in ganz Südamerika. Wir biken zurück durch die Steppe
und abends feiern wir zusammen den Tourabschluss mit einem ,Asado’, einer original argentinischen Grillparty. Übernachtung / Frühstück auf einer einsamen Estancia

21.Tag Durch die Pampa zum Atlantik (Bike 40 km, 800 Hm)

Heute reisen wir per Bus quer durch die Pampa bis an den atlantischen Ozean. Während der Busfahrt quer durch den Kontinent erinnern wir uns – vielleicht mit etwas Wehmut – an die unvergänglichen Eindrücke unserer Patagonienreise. Es ist "meilenweit nichts, aber gut durchlüftet", mit diesen Worten von Bruce Chatwin schliessen wir diesen wilden Ritt quer durch das „Ende der Welt“ ab. Ein Nachmittagsflug bringt uns zurück nach Buenos Aires, ins uns bereits vertraute Hotel im Zentrum.
Übernachtung / Frühstück im guten Stadthotel

22.Tag Viva Argentina!

Je nach Flugplan bleibt uns auch heute noch Zeit Buenos Aires, Argentiniens ‚Alte Dame’ wie sie liebevoll genannt wird, zu besichtigen.
Dann aber heisst es Abschied nehmen und ein Nachtflug bringt uns zurück nach Hause.




Höhepunkte



Buenos Aires
Andenüberquerung
Urwälder und Vulkane
Chiles Fjorde und Meer
Flug nach Südpatagonien
Gletscher ‚Laguna San Rafael’
Lago General Carrera
Die ‚Patagonische Steppe’

Anforderungen und Strecke




Strecke: ca. 850 – 950 Kilometer mit ca. 14’000 Höhenmeter in 14 Biketappen, davon 80 % auf Schotterstrassen und 20% auf Asphaltstrassen
Anforderungen: Konditionell sehr anspruchsvoll, biketechnisch ohne grosse Schwierigkeiten (mit Ausnahme von den beiden Vulkan-Etappen)

Teilnehmerzahl: mind.10, max.12 Personen
Anmeldeschluss: spätestens 6 Wochen vor Reisebeginn

Preise und Termine




8. - 29. November 2008 4290.00
13. Dez. 08 - 3. Jan. 09 4480.00
7. - 28. November 2009 4490.00

Einzelzimmer nicht möglich

Leistungen



Linienflug Frankfurt–Buenos Aires–Frankfurt,
Inlandflüge Buenos Aires– San Carlos de Bariloche, Puerto Montt–Coihaique und
Comodoro Rivadavia–Buenos Aires,
25 kg Freigepäck inkl. Bike,
Biketransport auf allen Flügen,
Flughafentaxen,
12 Nächte im Doppelzimmer in mittleren bis guten Hotels,
4 Nächte im Mehrbettzimmer in einfachen Unterkünften,
4 Nächte im Zelt und/oder Cabanas,
alle Frühstücke,
Begleitfahrzeug,
alle Eintritte und Ausflüge,
BAT-Biketrikot,
bike adventure tours-Reiseleitung

Nicht inbegriffen

Nicht inkl: Mittag-, Abendessen und Getränke, Trinkgelder für Fahrer und
obligate Reiseversicherungen
Programmänderungen sind vorbehalten,
Ausreisesteuern
alle Angaben ohne Gewähr!





06.08.08

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