BIKETOUR ECUADOR

Auf dieser Biketour beeindruckt die landschaftliche und kulturelle Vielfalt des kleinsten der Andenländer.

Wir biken meist auf Naturstrassen durch saftig grüne Täler und karge, faszinierende Hochebenen. Auf farbenfrohen Märkten und auch im beschwerlichen Alltag begegnen wir der fröhlich lachenden Bevölkerung des Hochlandes. Wir sind zu Gast bei Indianern und wandern in bizarrer Landschaft. Vom Fusse des mächtigen 6310 m hohen Chimborazo in den Anden geht es in rauschender Abfahrt hinunter in den feuchtheissen Tropenwald des Amazonas. Übernachtung in den Städten im Hotel, unterwegs in einfachen, einheimischen Unterkünften und Berghütten. Im Anschluss an diese erlebnisreiche Reise empfiehlt sich die Besteigung des Vulkans Cotopaxi (5897m) oder eine Galapagoskreuzfahrt.

Höhepunkte



Biketour vom Hochland in den Dschungel
Ecuador steht für vergletscherte Vulkane unter der gleissenden Äquatorsonne, für unberührte,
spektakuläre Landschaft, für tropischen Amazonas-Urwald, für das Tierparadies der Galápagos Inseln im Pazifik, aber auch für die gelebte Indianerkultur, ein reiches Kolonialerbe und
nicht zuletzt für überaus freundliche Menschen. Auf unserer Biketour durch das kleinste der Andenländer sind wir von der unbeschreiblichen Vielfalt beeindruckt. Wir radeln durch saftig grüne Täler und karge Hochsteppen und begegnen den Indianern, nicht nur auf ihren farbenfrohen Märkten,sondern auch in ihrem beschwerlichen Alltag. Wir wandern durch den Bergwälder und erholen uns in heissen Quellen. Vom Fusse des mächtigen 6310 m hohen Chimborazo in den Anden, geht es in rauschender Abfahrt hinunter bis in die heiss-feuchten Tropen des Amazonas. Es ist eine anspruchsvolle Tour auf Pisten, Natur- und Asphaltstrassen. In den Städten übernachten wir im Hotel,die restlichen Nächte sind wir in einfachen einheimischen Unterkünften untergebracht. Im Anschluss an diese erlebnisreiche Reise bieten wir unseren Gästen die Möglichkeit gut akklimatisiert den
Vulkan Cotopaxi (5897 m) zu besteigen oder eine Galapagoskreuzfahrt anzuhängen.


Reise im Detail




1. Tag: Flug Zürich – Quito
Am Vormittag treffen wir uns zum Check-in im Flughafen Zürich-Kloten.(Flugzeiten siehe Flugplan)
2. Tag: Stadtbesichtigung von Quito
Am Morgen landen wir in Quito. Wir werden am Flughafen von unserem Tourguide Ismael Janisch empfangen und ins Hotel gebracht. Auf einem Spaziergang durch die Altstadt besuchen wir die interessantesten kolonialen Sehenswürdigkeiten von
Quito. Im anthropologischen Museum gewinnen wir Einblick in die vorspanischen Kulturen, die das Leben Ecuadors bis heute beeinflussen. In San Antonio besichtigen wir das Äquatordenkmal ”Mitad del Mundo”.Übernachtung im Hotel in Quito

3. Tag: Auf der Panamericana in den Norden (34 km, 400 Hm)
Unser Begleitfahrzeug bringt uns am Morgen auf der ”Panamericana” nach Olmedo. Das Bikeabenteuer kann beginnen: Wir folgen dem Chimbatal aufwärts
bis nach Santa Rosa de Zuleta. Durch Eypthus- wälder und Weiden biken wir über einen kleinen Pass am Fuss des Vulkans Taita Imbabura (= Vater Imbabura),dem heiligen Berg der Otavalo-Indianer. Um reichhaltige Ernten zu erhalten, bringen sie ihm an verborgenen Stellen z.B. Mais und Kartoffeln als Opfergaben.
Während der Abfahrt zum idyllisch gelegenen San Pablo See schweift unser Blick zum Vulkan Mama Cotacachi (= Mutter Cotacachi). Für die Indianer gehören diese beiden Vulkane zusammen. Sie sind Mann und Frau.
Übernachtung im Hotel in Otavalo

4. Tag: Die Weber von Otavalo (30 km, 500 Hm)
Vorbei an indianischen Siedlungen und vielen Maisfeldern fahren wir aufwärts. Auf 3.100 m.ü.M. öffnet sich vor uns der gewaltige Explosions-krater des Vulkans Mami Cotacachi mit dem Kratersee Cuicocha. Mit den Bikes besuchen wir die Weber der umliegenden Dörfer. Mit viel Geschick entsteht hier vor unseren Augen textiles
Kunsthandwerk. Die Weber sind sehr freundlich und geschäftstüchtig. So kommt es garantiert zu Kontakten und mancher wird ein attraktives Souvenir erstehen.
Übernachtung im Hotel in Otavalo

5. – 6. Tag: Nationalpark Cotopaxi & Ruhetag (62 km, 1300 Hm)
Unser Begleitbus fährt uns zuerst ca. 160 km Richtung Süden, in die Nähe des Dorfes Machachi. Wir kommen am Vulkan Rumiñahui vorbei und biken gemächlich in die Hochebene, die am Fusse des imposanten Cotopaxi liegt, hinauf. Am Rande
von alten verwitterten Lavaströmen geniessen wir die spektakuläre Sicht auf den berühmten Vulkan Cotopaxi. Er überragt mit seinen 5897 Metern das Hochland weit herum. Wahlweise mit dem Bike oder Bus bewältigen wir den nahrhaften Aufstieg
von 1000 Höhenmeter von der Hochebene bis zum Gletscherrand des Cotopaxi.
Die letzten 200 Höhenmeter bis zur Berghütte, die sich auf 4800 m.ü.M.befindet, müssen wir ohne Bus schaffen. Er bleibt beim Parkplatz. Auf dem Rückweg erwartet uns ein 40 km langer Downhill der Extraklasse. Er führt uns 1700 Höhenmeter runter bis zur Panamericana. Am wohlverdienten Ruhetag kann der eindrückliche indianische Markt von Saquisili besucht werden. Dieser Markt
dient den Einheimischen zur Versorgung mit lebenswichtigen Gütern.
Übernachtungen im Hotel bei San Luis

7. Tag: Indianerdorf Sigchos (55 km, 1700 Hm)
Per Mountainbike geht es hinauf in die Westanden bis zur Passhöhe Guingopana auf über 4000 m.ü.M. Eine der eindrücklichsten Landschaften von Ecuador liegt vor uns. Wir tauchen in sie ein und fahren auf anspruchsvoller und rauer Unterlage
1500 Hm ins Tal hinunter bis nach Insinliví am Toachi Fluss. Ein letzter Aufstieg von gut 300 Höhenmeter trennt uns von unserem heutigen Ziel.
Beim Dörfchen Sigchos übernachten wir in einer einfachen Pension.

8. Tag: Kratersee Quilotoa (45 km, 1400 Hm)
Dem Tal entlang, vorbei an weidenden Schafen und Lamas und ”gottverlassenen” indianischen Siedlungen im Paramo, fahren wir, langsam Höhe gewinnend, aufwärts und gelangen schliesslich zum Vulkankrater Quilotoa. Das Abendessen ist
heute einmal richtig einheimisch, für Gourmets: Meerschweinchenbraten am offenen Feuer.
Übernachtung bei einer Indianerfamilie in Cabanas

9. Tag: Kraterwanderung Quilotoa (30 km, 100 Hm)
Heute ist zur Abwechslung einmal Wandern angesagt. Wer mag steigt zum Kratersee
ab oder umrundet in 4 bis 5 Stunden den Krater. Am frühen Nachmittag bringt uns der Bus zurück ins innerandine Hochtal nach Latacunga. Zumindest das letzte Stück dieser Strecke von der Passhöhe bis hinunter ins Tal geniessen wir auf dem
Mountainbike.
Hotelübernachtung im Städtchen Latacunga

10. Tag: Salinas im westlichen Hochland (Teilstrecke biken möglich)
Über Ambato und Simiatug fährt uns das Begleitfahrzeug durch neue Vegetationen
und Landschaften ins Bergdorf Salinas de Guaranda. Unterwegs erhalten wir Einblick ins beschwerliche und entbehrungsreiche Leben der Hochlandindianer.Wir nehmen uns Zeit, mit ihnen in Kontakt zu kommen. In Salinas sind interessante
Besichtigungen möglich, wird doch hier in aller Abgeschiedenheit auf Genossenschaftsebene
vielerlei produziert – vom Queso Suizo bis zu Trockenpilzen.
Übernachtung in einer einfachen Pension in Salinas

11. Tag: Die Bike – Königsetappe zum Chimborazo (88 km, 1800 Hm)
Heute erwartet uns eine anspruchsvolle aber landschaftlich wunderschöne Biketour, von Salinas bis an den Fuss des imposanten, eisgepanzerten Chimborazo, der mit seinen 6310 m der gewaltigste Berg von Ecuador ist. Aber kein Problem,
auch heute ist der Begleitbus den ganzen Tag über mit dabei und bietet Mitfahrgelegenheit
für müde Biker. Auf 5000 m.ü.M. beginnt unsere spektakuläre Downhillfahrt. Wir lassen die Eis- und Sandwüste hinter uns und steuern in berauschender Fahrt talwärts: Zuerst auf Naturstrassen durch öde Mondlandschaften,
dann wird es allmählich grüner und die Unterlage wechselt zu Asphalt. Nach 50 km und insgesamt 2100 Hm Abfahrt erreichen wir Riobamba.
Übernachtung im Hotel in Riobamba

12. Tag: Ruhetag & Zugfahrt zur Teufelsnase
Wer es gemütlich nehmen will, der erholt sich und taucht unter im bunten Treiben der Stadt. Abenteurerer aber lassen sich die spektakuläre Zugfahrt (fakultativ) mit dem ächzenden tren mixto nicht entgehen. Sie setzen sich aufs Waggondach und schaukeln durchs Hochland. Kurz nach Sonnenaufgang verlässt der Personenfrachtzug
Riobamba. Hinter Alausí beginnt dann der Abstieg Richtung Küstenebene. Bei der berüchtigten Teufelsnase geht es innerhalb von wenigen Minuten
im Zickzackkurs zum Chanchán Fluss hinunter. Das Begleitfahrzeug bringt uns von Alausí zurück nach Riobamba.
Übernachtung im Hotel in Riobamba

13. Tag: Heisse Quellen am Tor des Amazonas
Heute haben wir Zeit um Postkarten und E-Mails zu schreiben. Zu erzählen gibt es sicher viel. Der Begleitbus fährt uns am Nachmittag nach Baños, dem Tor zum grünen Amazonasbecken. Im Ferienort Baños gönnen wir uns ein erholendes Bad
in den heissen Quellen. Bei Salsa-Rhythmen und einem feinen Essen geniessen wir das Leben so richtig. Übernachtung in einfachem Hotel

14. Tag: Richtung Urwald (85 km, 800 Hm)
Heute fahren wir mit dem Bike weiter Richtung Urwald. Nach einer engen Schlucht öffnet sich das Tal: Die Weite des Amazonastieflandes beginnt sich abzuzeichnen.Langsam tauchen wir ein ins beruhigende Grün des tropischen Regenwaldes.
Viele bunte Schmetterlinge kreuzen flatternd unseren von Orchideen gesäumten Weg. Es kann ab und zu vorkommen, dass uns ein kräftiger Wolkenbruch nass werden lässt. Am Abend erreichen wir Puyo.
Übernachtung im Hotel etwas ausserhalb von Puyo

15. Tag: Auf der Urwaldpiste zum Rio Napo (70 km, 700 Hm)
Auf der Dschungelpiste biken wir weiter bis zum Rio Napo. Bei der Hängebrücke in Puerto Napo werden wir die Bikes verladen. Natürlich darf jeder der will die letzten 40 km Schotterpiste bis zur Liana Lodge noch fahren. Unter der tropischen Sonne ist dies eine beachtliche Leistung.
Übernachtung in einer Dschungel Lodge am Rio Arajuno

16. – 17. Tag: Dschungeltour in den Regenwald
Einbaumfahren und Dschungelerkundung stehen heute auf dem Programm. Wir besuchen die Station ”AmaZOOnico”. Hier werden Urwaldtiere aus dem illegalen Tierhandel auf ihre Auswilderung vorbereitet. Für uns eine ideale Gelegenheit,
Tiere, die man im freien Urwald selten zu Gesicht bekommt, in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten. Es besteht die Möglichkeit, zu Fuss tiefer in den unberührten Regenwald vorzustossen. Ein Schamane zeigt uns die vielfältigen
Pflanzen und erklärt uns ihre halluzinogenen und medizinischen Nutzungsmöglichkeiten.
Am nächsten Vormittag verlassen wir unsere Lodge und fahren im Einbaum mit Aussenbordmotor auf dem Rio Napo nach Misahualí. Im Begleitbus
fahren wir durch den Bergnebelwald zurück in die Anden. Gegen Abend erreichen wir Quito. Bei einem gemeinsamen ecuadorianischen Abendessen geniessen wir die letzten Stunden dieser faszinierenden Reise.
Übernachtung im Regenwald in origineller Lodge, in Quito im Hotel.

18. Tag : Flug Quito – Zürich oder Ferienverlängerung in Ecuador
Am Morgen fährt uns der Bus an den Flughafen. Für die, die eine individuelle Ferienverlängerung gebucht haben geht die Reise weiter. Alle anderen fliegen nach Zürich zurück.
19. Tag : Ankunft Zürich
(Flugzeiten siehe Flugplan)


Preise und Termine





22. Dez. 2007 - 9. Jan. 2008 3520.00 ausgebucht
8. - 26. November 2008 3370.00 €
20. Dez. 08 - 7. Jan. 09 3860.00 €
7. - 25. November 2009 3430.00 €


Anforderungen Strecke



Strecke: ca. 530 Kilometer und ca. 9500 Höhenmeter
Teilnehmerzahl: mind. 10, max. 14 Personen
Anmeldeschluss: 8 Wochen vor Reisebeginn (später auf Anfrage)

Leistungen




Im Preis inbegriffen: Linienflug Zürich – Quito – Zürich (andere Flüge auf Anfrage), 25 kg Freigepäck
inkl. Bike, Biketransport auf den Flügen, Flughafentaxen, Begleitfahrzeug,
16 Übernachtungen im Hotel/Pension/Lodge, Vollpension auf der ganzen Reise ausser 7 Abendessen, alle Eintritte zu Museen, Nationalparks und Sehenswürdigkeiten, Ausflüge und Transfers, bike adventure tours Reiseleitung
Nicht inbegriffen: 7 Mahlzeiten, alle Getränke, Treibstoffzuschläge € 80.– (Stand:
15.11.05), individuelle Trinkgelder, oblig. Reiseversicherung
Ferienverlängerung: Beispielsweise auf den Galapagos-Inseln oder eine Cotopaxi-Besteigung,
gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot auf frühzeitige Anfrage.