Japan Bike-Entdeckungsreise im Land der aufgehenden Sonne

In wohl keinem anderen Land auf der Erde sind die Gegensätze zwischen traditionell und modern so augenscheinlich wie im Land der aufgehenden Sonne. Alt hergebrachte Traditionen und die Moderne bestimmen das tägliche Leben eines jeden Japaners. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Japaner macht diese Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis. Der heilige Vulkanberg Fujiyama, das Wahrzeichen Japans, zieht uns magisch an.

Höhepunkte



Während fünf Tagen können wir seinen schneebedeckten Gipfel immer wieder aus einer anderen Perspektive bewundern. Wir erleben das überraschend, ursprüngliche Landleben der Fischer und Reisbauern auf der Noto-Halbinsel, das pulsierende Menschengewimmel in der topmodernen Metropole Tokyo sowie die kulturellen Highlights und wundervollen Tempel in den beschaulichen ehemaligen Kaiserstädten Kyoto und Nara. Täglich lassen wir uns aufs Neue von der Vielfalt der leckeren japanischen Küche verzaubern. Die meisten unserer Hotels und Ryokans überraschen uns mit Onsen, den für Japan so bekannten Thermalbädern. Alle Übernachtungen sind in schönen und sauberen Hotels sowie Ryokans, die Zimmer sind abwechslungsweise im japanischen und westlichen Stil gehalten. Wir bleiben meisten für zwei Nächte im selben Hotel und nehmen uns viel Zeit dieses facettenreiche Land zu erkunden. Eine unvergessliche Reise im Land der Gegensätze, kommen Sie mit und überzeugen Sie sich selbst...

Reise im Detail




1. Tag: Flug nach Tokyo (Narita Flughafen)
Wir treffen uns am frühen Nachmittag im Flughafen Zürich zum Check-in und fliegen nach Japan. Flüge ab anderen Flughäfen auf Anfrage.
(Flugdetails siehe Flugplan)

2. Tag: Ankunft in Tokyo der Hauptstadt Japans, Busfahrt nach Yokohama
(Bus 80 km, ev. Bike 15 km)
Heute kommen wir in Tokyo, der Hauptstadt von Japan, an. Eine ca. 1 Std. Busfahrt bringt uns zum Hotel in Yokohama. Yokohama (3,5 Millionen Einwohner, zweit grösste Stadt Japans) ist eine Vorstadt von Tokyo (12 Millionen Einwohner) und liegt 30km südlich der
Hauptstadt. Es ist eine moderne und futuristische Hafenstadt mit mediterranem Charme, welche auch bei den Japanern zum Flanieren und Einkaufen sehr beliebt ist. Yokohamas Vielseitigkeit ist verlockend und wir werden vom modernen Stadtteil Minato-Mirai über die Hafenpromenade mit japanischen Gärten bis zur China Town radeln oder spazieren. Hier ist alles ein bisschen ruhiger als in Tokyo, deshalb bleiben wir hier für die ersten zwei Nächte. Das gemeinsame Abendessen geniessen wir in einem feinen Restaurant in China Town oder auf dem Landmark Tower auf 296 Meter Höhe, dem höchsten Gebäude Japans.
Stadthotel im Hafen von Yokohama Meereshöhe, (F)

3. Tag: Tokyo, Weltmetropole der Gegensätze mit öffentlichen Verkehrsmitteln entdecken
Wer Lust auf Tokyo hat kommt mit, wer es lieber gemütlich nimmt, bleibt in Yokohama, im Hotel an der Hafenpromenade und geniesst den Tag nach
Lust und Laune. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln, geführt von einem lokalen deutschsprachigen Führer erkunden wir die Metropole Japans. Wir sindper Bahn und Metro unterwegs und lassen uns vom Menschen- Gewimmel bei der Shibuya Station und Shinjuku Station faszinieren. Im Shinjuku Bahnhof steigen täglich 3.5 Millionen Zuggäste ein und aus, das ist Weltrekord. Wir sind zum Glück am Samstag da und dann ist alles viel ruhiger als an den Arbeitstagen. In Shinjuku lassen wir uns mit dem Lift in die 45 Etage des kathedralenartigen Wolkenkratzers befördern, wo wir die Aussicht über die Stadt geniessen. Zur Erholung von den Menschen- Massen werden wir zwischendurch einige Tempel und Parks besuchen.
Wer noch nicht müde ist, besucht zum Abschluss des Tages Roppongi, der Mittelpunkt des Nachtlebens in Tokyo. Per Metro und Bahn geht’s zurück nach Yokohama.
Stadthotel im Hafen von Yokohama Meereshöhe, (F)

4. Tag: Busfahrt nach Kamakura (Bus 90 km, Bike 15 km, 100 Hm)
Am Morgen fahren wir mit dem Bus zum Hotel in Kamakura. Kamakura war von 1192 bis 1333 Sitz der Militärregierung und somit Hauptstadt Japans. Wir stellen unsere Bikes bereit und gehen auf eine erste Erkundungstour in diesem friedlichen, kleinen Städtchen am Meer mit seinem schönen Strand (wer will kann im Meer baden oder surfen gehen). Wir besuchen den Tsurugaoka Hachimangu-Schrein und die eindrückliche zweit grösste Buddha-Statue in Japan, den Daibutsu. Für Kulturinteressierte gibt es hier beim Hase-Tempel noch die grösste Holzskulptur Japans und den ältesten Zen Tempel Japans aus dem Jahre 1282 zu bewundern. Am Abend schlendern wir durch die gemütlichen Gässchen und Alleen der Kleinstadt und geniessen die japanischen kulinarischen Köstlichkeiten. Wir sind am Meer, wer Lust hat kann bereits heute mal eine feines und gesundes Sushi Plättchen mit dem scharfen Wasabi probieren.
Einfaches japanisches Hotel, im Kamakura auf Meereshöhe, (F)

5. Tag: Küstenbiking mit Fujiyama-Sicht nach Hakone Yumoto (Bike 52 km, 300 Hm)
Heute geht unsere Entdeckungsreise so richtig los, wir radeln auf meist flacher Strasse, der Küste entlang in Richtung des heiligen Berges Fujiyama, welcher uns magisch anzieht. Bereits nach wenigen Kilometern auf dem Rad, können wir bei guter Sicht den majestätischen, schneebedeckten Gipfel in der Ferne erblicken. Den grössten Teil des Tages fahren wir auf einem Radweg direkt am Sandstrand des Pazifischen Ozeans entlang und bewundern die tollkühnen Wellenreiter. Es kann zur Erfrischung zwischendurch im Meer gebadet werden. Bevor wir dann unser Ziel in Hakone erreichen, führt uns unsere Bikeroute noch durch die quirlige kleine Stadt Odawara. Wir haben keine Eile und sind auf dem Gehsteig unterwegs, welchen wir mit den Fussgängern teilen. An unserem Tagesziel angelangt, geniessen wir zum ersten Mal ein traditionelles Onsen im Hotel. Ein Thermalbad, das von einer natürlichen heißen Quelle, welche dem Vulkan entspringt, gespiesen wird. Die Temperaturen sind oft weit über 40° C was uns anfänglich ziemliche Überwindung kostet um einzutauchen. Die Verhaltensregeln im Onsen werden vom Reiseleiter erklärt, Männer und Frauen Baden meist getrennt in separaten Bädern. Unsere Hotelzimmer sind traditionell japanisch eingerichtet mit Tatami- Fussboden und wir schlafen auf unseren kuscheligen Futon am Boden.
Schönes traditionelles Japanisches Hotel mit Onsen (heisser Quelle), in Hakone Yumoto auf 150 m ü. Meer, (F)

6. Tag: Alte traditionelle Passstrasse zum Ashino See bei Motohakone (Bike 15 km, 600 Hm)
Auf einer alten Passstrasse erklimmen wir die 600 Höhenmeter zum Ashino Kratersee, diese traditionelle Route geht noch in die Edo-Zeit zurück. Die wenig befahrene Strasse windet sich durch dicht bewaldete Landschaft auf Serpentinen hoch, immer wieder können wir die Aussicht auf die zurückliegende Etappe vom Vortag geniessen. Am Kraterrand angelangt eröffnet sich uns ein unvergessliches Panorama, über den Ashino See zum Mount Fuji in der Ferne. Der Ashino See liegt malerisch, ruhig in einem erloschenen Vulkankrater. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung für verschiedenste Entdeckungen. Zum Beispiel zum Einkaufen an der Avenue am See (Es gibt hier wundervolle Holzeinlage- Arbeiten), für eine Radtour durch die alte Zedernallee und Besuch der Rekonstruktion der ehemaligen Tokaido-Zollkontrollanlage oder einfach nur zum Flanieren am Seeufer sowie im Botanischen Garten.
Modernes Hotel mit Onsen auf 730 m ü. Meer, direkt am Ufer des Ashino Sees und Sicht auf den Fujiyama (F)

7. Tag: Ruhetag oder Vulkanwandern mit Fujiyama-Sicht und heisse Quellen
Der heutige Ruhetag gibt uns die Gelegenheit für individuelle Entdeckungen auf und um den Ashino See. Wer Lust hat kommt mit der Seilbahn zum Gipfel des 1357 Meter hohen Takanosu Vulkanberg. Auf diesem noch teilaktiven Vulkan lassen sich schöne Wanderungen unternehmen und man kann nebenbei noch die Aktivität der Fumarolen erleben, welche heißen, stinkenden Schwefeldampf austossen. Wer lieber mit dem Mountainbike unterwegs ist, erklimmt den Takanosu oder umrundet den Ashino See auf eigene Faust. Zudem gibt es in Motohakone viele interessante Museen zu besuchen und man kann eine Bootstour auf dem See unternehmen, für diejenigen, die es heute lieber etwas gemütlich nehmen. Langeweile kommt bestimmt nicht auf.
Modernes Hotel mit Onsen auf 730 m ü. Meer, direkt am Ufer des Ashino Sees und Sicht auf den Fujiyama (F)

8. Tag: Königsetappe zum Yamanaka See (Bike 57 km, 1000 Hm)
Heute steht die Königsetappe über zwei kleine Pässe auf dem Programm. Die Reise geht erst dem Ufer des Ashino Sees (730m) entlang und steigt dann auf die Krete des Kraterrandes hoch. Auf der Anhöhe auf 920 Meter über Meer angelangt, erblicken wir zum ersten Mal den ganzen, immer leicht schneebedeckten Mt. Fuji in seiner vollen Pracht. Der Berg Fuji ist mit 3’776 m der höchste und mit seiner vollkommenen Kegelform der schönste Berg Japans. Es folgt eine erste Schussabfahrt durch dichte Nadelwälder runter in die Landwirtschaftsebene von Gotemba (420m) bevor sich die Strasse dann über den zweiten Pass windet. Auch beim Aufstieg auf den zweiten etwas höheren Pass (1180m) werden wir von Kilometer zu Kilometer mit unvergesslichen Ausblicken belohnt. Ein weiterer Downhill führt uns runter zum Yamanaka See, dem grössten und schönsten der fünf Fuji-Seen. Heute übernachten wir in originellen Holzchalets in einem Wald unweit des Yamanaka Sees. Wir Lust hat umrundet am Nachmittag noch den Yamanaka See, besucht eine heilige Quelle und einen Japangarten in der Gegend, diese Schlaufe ergib zusätzliche 20 Radkilometer praktisch ohne Höhenmeter. Am Abend steigt eine gemütliche BBQ-Party am Lagerfeuer.
Übernachtung in einfachen, originellen Holzchalets, 500m vom YamanakaSee, schön im Wald gelegen auf 990 m ü. Meer, (F)

9. Tag: Busfahrt via Matsumoto nach Takayama (Bus ca. 300 km, ca. 5 Std.)
Eine abwechslungsreiche Busfahrt über 1500m hohe Pässe bringt uns heute ins rustikale Städtchen Takayama (600m), tief in den Bergen Gifus. Auf halber Strecke in Masumoto besuchen wir die eindrückliche, 1504 erbaute Burg, welche auch „Krähenburg“ genannt wird, da die Aussenmauern des Donjon überwiegend schwarz sind. In Takayama angelangt machen wir uns zu Fuss auf die Erkundung des historischen Städtchens mit seinen altehrwürdigen Gassen mit den Holzhäusern wo seit jeher Sake (Reiswein) gebraut wird. Die Strassen und Häuser in Takayama, zeigen wie es wohl vor 300 Jahren überall in Japan ausgesehen haben muss. Wir werden eine Sakebrauerei besuchen und den feinen Reiswein kosten. Während den zwei Nächten geniessen wir in einem Ryokan, einer traditionellen japanischen Unterkunft mit Tatami- Fussboden und Futon-Betten, die japanische Gastfreundschaft. Zum Abendessen kosten wir die hiesige Spezialität das durchzogene Bio- Rindfleisch als Sukiyaki (gegrillt oder gebraten) oder als Shabu Shabu(Fondue).
Übernachtung in einem traditionellen japanischen Ryokan (Einzelzimmer nicht möglich, sehr hoher Aufpreis!), im Zentrum von Takayama auf 590 m
ü. Meer, (F)
10. Tag: Historisches Japan in Takayama (Bike 30 km, 150-300 Hm)
Wer Lust hat geht schon vor dem Frühstück zum Morgemarkt, wo Bäuerinnen aus der näheren Umgebung frisches Gemüse und verschiedenste Blumen anbieten. Heute gibt es ein traditionelles japanisches Frühstück. Wir sitzen auf dem Tatami-Fussboden und geniessen gebratenen Lachs, Reis, Suppe und Tee. Mit dem Rad erkunden wir Takayam und die Umgebung, welche landwirtschaftlich geprägt ist. Von einem Tempelhügel aus, am Rande des Städtchens geniessen wir das atemberaubende Panorama der schneebedeckten 3000-Meter-Bergen der Alpen Japans, welche Takayama umgeben. Weiter geht es zum nächsten Highlight dieser Reise, dem „Hida Folk Village“ (650m). Es ist ein Freilichtmuseum mit mehr als 30 Gebäuden im historischen Hida-Stil. In den charakteristischen Häusern mit Schilfdächern wird die Alltagskultur der japanischen Berg- und Bauerndörfer auf lebendige Weise veranschaulicht. Wer möchte, kann auf dem Nachhauseweg noch ein paar Höhenmeter erklimmen oder fährt auf dem direkten Weg zurück ins Städtchen. Am Nachmittag bleibt etwas Freizeit um in den alten Gassen von Takayama zu flanieren, in einer alten Sake-Brauerei den feinen Reiswein zu degustieren und das Onsen in unserem Ryokan zu geniessen. Zudem ist hier auch für Nachtschwärmer einiges los.
Übernachtung einem traditionellen japanischen Ryokan (Einzelzimmer nicht möglich, sehr hoher Aufpreis!), im Zentrum von Takayama auf 590 m
ü. Meer, (F)

11. Tag: Spannende Busfahrt via Shirakawago zur Noto-Halbinsel (Bus ca. 350 km, ca. 5.5 Std.)
Unsere spannende Busfahrt durch die Bergwelt der Alpen Japans führt uns nach Shirakawago. Dieses entlegene Bergdorf wurde 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Charakteristisch für das Dörfchen sind die steilen strohgedeckten Dächer. Die bis zu vierstöckigen Häuser werden noch immer von einheimischen Bauernfamilien bewohnt. Der Neigungswinkel der Dächer von 60 Grad schützt im Winter vor der Last der immensen Schneemassen. Gegen Abend gelangen wir ganz in den Norden der Noto-Halbinsel nach Wajima, welches ein kleines Fischerstädtchen ist. Wer will kann noch ein erfischendes Bad im Meer nehmen bevor wir im Hotel am Stadtrand einchecken werden. Viele kleine Restaurants erwarten unseren Besuch.
Hotel mit Onsen in Wajima auf Meereshöhe, (F)

12. Tag: Ursprüngliches Landleben der Reisbauern, Sonnenbaden am Meer (Bike 55 km, 500 Hm)
Diese Gegend ist noch ein weitgehend unbeschriebenes Blatt, selbst in den Reiseführern wird diese Region fast gar nicht erwähnt und genau das macht für uns den Reiz der Noto-Halbinsel aus – es ist alles noch sehr ursprünglich und unberührt hier. Vor und/oder nach dem Frühstück erkunden wir den landesweit bekannten Morgen- und Fischmarkt von Wajima. Hier werden auch die handwerklichen Spezialitäten der Noto-Halbinsel die Lackarbeiten angeboten aber es hat auch Läden mit schönem Schmuck und Accessiors. Heute tauchen wir ins ursprüngliche Landleben der Reisebauern ein. Die Gegend fasziniert uns mit ihren Reisterrassenfeldern. Die hügelige Noto- Halbinsel ist bekannt für seine wilden Landschaften und rauen Küstenstreifen, welche mit vielen Klippen durchsetzt sind und malerische Fischerdörfer beherbergen und auch ein paar wenige sanfte Sandstrände. Die Landschaft und die Fischerdörfer in dieser Gegend erinnern irgendwie an Skandinavien. Wenn wir von unserer Halbtagestour zurück sind, bleibt noch Zeit zur freien Verfügung, sei es für ein Bad im Meer, im Onsen oder um sich unter die Japaner auf der Flaniermeile zu mischen. Hier am Meer werden wir bestimmt fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte geniessen können, sei es gebraten oder als Sushi.
Hotel mit Onsen in Wajima auf Meereshöhe, (F)

13. Tag: Küstenbiking, Fischerdörfer, Klippen, Nachmittagsbusfahrt nach Nara
(Bike 30-70 km, 500-1000 Hm, Bus ca. 500 km, ca. 6 Std.)
Mit dem Fahrrad sind wir heute der Küste entlang in Richtung Süden unterwegs. Es ist eine Landschaft mit ganz speziellem Reiz. Es gibt viele malerische Fischerdörfer in kleinen Lagunen und ein paar einladende Sandstrände zu entdecken. In dieser Gegend werden wir bestimmt zu sehen bekommen wie Nori (Seegras) geerntet und getrocknet wird. Nach dem Mittagessen nehmen wir den Bus, welcher uns nach Nara, der ersten Kaiserstadt von Japan führt. Ankunft in Nara am späten Abend im Hotel im Stadtzentrum in der Nähe des berühmten Todaiji-Tempels. Hier kann, wer will, mal wieder westliche, kulinarische Spezialitäten geniessen.
Stadthotel im Zentrum von Nara auf 90 m ü. Meer, (F)

14. Tag: Von Nara, erste Kaiserstadt Japans, auf dem Radweg nach Kyoto (Bike 55 km, 100 Hm)
Nara, die Wiege Japans, von 710–784 war Nara die erste kaiserliche Hauptstadt. Am Morgen radeln wir durch den Nara-Park, in dem sich zahmes Rotwild frei bewegt, zum beeindruckenden Todaiji-Tempel, einem weiteren UNESCO Weltkulturerbe auf dieser Reise. Der Todaiji-Tempel mit dem "Daibutsu", der mit 16,2m Höhe und 452t Gewicht größten bronzenen Buddhastatue der Welt. Das Hauptgebäude des Todaiji-Tempels, in dem der Buddha zusammen mit anderen imposanten Figuren untergebracht ist, ist das größte Holzgebäude der Welt. Nara war Geburtsort der japanischen Kunst und Literatur sowie des Buddhismus. Mit dem Rad geht es weiter auf der flachen Kyoto–Nara Cycling Road (Radweg) alles dem Flussufer
entlang, zur zweiten Kaiserstadt Japans nach Kyoto. Unterwegs am Flussufer machen wir zum Mittagessen ein gemütliches Picknick. Nach der Ankunft in Kyoto steht der Rest des Tages zur freien Verfügung, für individuelle Entdeckungen. Zum Beispiel für einen Spaziergang durch das traditionelle Gion-Viertel, das wie aus einer anderen Zeit scheint und in dem man noch heute Maikos und Geishas antreffen kann.
Stadthotel im Zentrum von Kyoto auf 90 m ü. Meer, (F)

15. Tag: Beeindruckendes Kyoto, das kulturelle Herz Japans
(Bike 25 km, 250 Hm,)
Heute entdecken wir Kyoto, das kulturelle Herz Japans. Kyoto ist die Fahrrad-Stadt Japans schlechthin. Viele Einheimische sind mit den Rädern in Kyoto auf den Gehsteigen unterwegs, welche für Fussgänger und Radfahrer gleichfalls reserviert sind. Kyoto kann auf eine tausendjährige Geschichte als Hauptstadt zurückblicken, von 794–1868 war Kyoto Kaisersitz. Die Zahl der Tempel und Schreine in Kyoto wird auf ca. 2"000 geschätzt, davon zählen 17 der Stätten zum UNESCO Weltkulturerbe. Einige Highlights werden wir auf unserer Rad-Endeckungstour besuchen, wie z. B. den „Kinkakuji“ den goldenen Tempel (eines der berühmtesten Symbole Japans), den Toji-Tempel ein fünfstöckige Pagode (mit 57 Meter die höchste ihrer Art in Japan und Wahrzeichen von Kyoto) und ev. Den alten Kaiserpalast. Am Nachmittag bleibt wieder etwas Zeit zur freien Verfügung zum Beispiel zum Besuch des Nishiki Ichiba-Marktes mit über 130 Ständen und einer Tradition seit 400 Jahren die ideale Gelegenheit das lokale Leben hautnah zu erleben. Wer etwas Ruhe finden möchte geht in den grössten Botanischen Garten Japans mit 12"000 verschiedenenPflanzen.
Stadthotel im Zentrum von Kyoto auf 90 m ü. Meer, (F)

16. Tag: Heimreise nach Europa oder Ferienverlängerung
Am Morgen werden wir zum Flughafen in Osaka gebracht und fliegen, um viele unvergessliche Erlebnisse reicher, zurück nach Hause. Gegen Abend
kommen wir im Zürich Flughafen an.


Glossar




Donjon: Hauptgebäude einer Burg
Futon: Traditionelle japanische Matratze, steppdeckenähnlich wird zum Schlafen auf den Tatami-Matten ausgebreitet, als Bettdecke dient meist ein Duvett(Nordischschlafen)
Geisha: Wörtlich eine „kultivierte und gewählte Person, zelebriert die traditionelle japanische Unterhaltungskünste; keine Prostituierte!
Maikos: Geisha in der Ausbildung
Nori: Seetang (gehört in fast jedes Essen in Japan, von Reis, Suppe bis Sushi)
Onsen: Thermalquellen, ein Hauptbestandteil, des Tourismus in Japan
Ryokan: Traditionelles Gasthaus oder kleines Hotel in japanischem Stil
Sake: Reiswein, zweites Nationalgetränk Japans neben dem Grüntee
Tatami: Fussboden aus Reisstrohmatten
Wasabi: Japanischer Meerrettich (sehr scharf)

Kulinarisches



Sushi: Roher Fisch und Meeresfrüchte, mit Reis und Gemüse. Bei Maki-Sushi
sind Reis und Zutaten zu Röllchen geformt und mit Nori (Seetang) umgeben.
Sashimi: In Scheiben geschnittener roher Fisch
Yakitori: Ist die japanische Variante von gegrillten Spießchen mit Fisch,
Fleisch und Gemüse.
Tempura: Mit einem Teigmantel aus Weizenmehl und Ei versehen, werden diverse
Fleisch-, Fisch-, Pilz- und Gemüsesorten sowie Sprösslinge und junge Blätter
in heißem Öl ausgebacken.
Soba: dünne, braune japanische Nudeln aus Buchweizen
Udon: japanische Bandnudel aus Weizenmehl
Ramen: Nudeln aus Weizen und Ei mit allen möglichen Zutaten (Fastfood auf japanisch, auch ein beliebtes Nachtmahl nach dem Barbesuch) Schlürfen nicht vergessen! Dazu passt Gyoza, japanische Teigtaschen oder einfach Reis und ein
Bier.
Shabu-Shabu: Japanisches Fondue mit Fleisch und Gemüse
Sukiyaki: Dünn geschnittene Rindfleischscheiben und verschiedenes Gemüse
wird in einer Eisenpfanne vor dem Gast zubereitet oder man brät es gleich selbst. Bevor man die Häppchen isst, taucht man sie noch in ein Schälchen mit rohem Ei.
Fast Food Ketten: Gibt es fast an jedem Ort in Japan und ist oft günstiger
als inEuropa.
Internationale Küche: Vor allem auch italienische-und französische-Restaurants
und Steak Houses sind sehr beliebt und verbreitet in Japan. Für kulinarische Abwechslung ist gesorgt. Man kann übrigens in Japan auch ausgesprochen günstig essen. In vielen Restaurants bezahlt man für ein Mittagessen mit Suppe, Softdrinks und Tee nicht mehr wie EUR 6.– bis 10.–.

Verlängerung



Individuelle Ferienverlängerung z. B. zum Baden und Tauchen auf den Okinawa Inseln im südlichen Japan auf frühzeitige Anfrage möglich.


Leistungen



Flug Zürich – Tokyo / Osaka – Zürich (andere Flüge auf Anfrage) Flughafen-, Sicherheitstaxen und Treibstoffzuschläge 23 kg Freigepäck inkl. Bike (ev. Leihbikes vor Ort, ist noch in Abklärung)
10 kg Handgepäck
Biketransport auf den Flügen (sofern keine Leihbikes vor Ort)
11 Übernachtungen im Hotel, meistens mit Onsen (Thermalbad) im Doppelzimmer
3 Übernachtungen in traditionellen japanischen Ryokan, mit Onsen(Thermalbad) nur im Doppelzimmer möglich (Einzelzimmer nicht möglich)
alle Frühstücke, zum Teil traditionelles japanisches Frühstück
Begleitbus, Transfers, Metro, Bahn, Besichtigungen inkl. Eintritte
Biketrikot
zum Teil deutsch- und englischsprachige lokale Reiseleitung BAT-Reiseleitung


Termine und Preise



9. - 24. Mai 2009 4040.-
26. Sep. - 11. Okt 2009 4100.-