Nordargentinien Erlebnisreise

23 TAGE NORD-ARGENTINIEN ERLEBNIS-REISE
Eine Reise zu den Höhepunkten in Nordargentinien. Die Reise beginnt in Buenos Aires,
der Hauptstadt von Argentinien. Quer durch die Pampa erreichen wir Tucuman. Weiter
geht es in das rund 2000 Meter hoch gelegene Tafi del Valle das Mittelpunkt eines prächtigen Tales ist. Ein weiterer Höhepunkt sind die Wasserfalle von Iquazu.

Höhepunkte



Die Provinz von Salta von überwältigender Schönheit geprägt ist der nächste Höhepunkt.Der Zug in die Wolken (Tren a las Nubes.)ist geplant. Weiter auf dem Weg nach Norden geht es nach Cachi, dem wohl schönsten Indio-Dorf in ganz Argentinien. Über den Nationalpark Los Cardon und San Ignacio, die alte Missionstation geht die Reise Richtung Brasilien.

Die Wasserfälle

an der Grenze von Argentinien, Brasilien und Paraguay befinden sich die berühmten Wasserfälle von Iguazu, die zu den grössten Natur - Sehenswürdigkeiten der Welt zählen. Sie liegen mitten im Regenwald. Sie besuchen die Wasserfälle auf der argentinischen und brasilianischen Seite.



Termine und Preise




17. April bis 9. Mai 2010
15. Mai bis 6. Juni 2010
12. Juni bis 4. Juli 2010
3. Juli bis 25. Juli 2010
31. Juli bis 22. August 2010
28. August bis 19. September 2010
2. Oktober bis 24. Oktober 2010 ausgebucht
30. Oktober bis 21. November 2010
27. November bis 19. Dezember 2010
18. Dezember bis 9. Januar 2011
08. Jan. bis 30. Jan. 2011
05. Febr. bis 27. Febr. 2011
26. März bis 17. April 2011
28. April bis 15. Mai 2011
14. Mai bis 05. Juni 2011
04. Juni bis 26. Juni 2011
02. Juli bis 24. Juli 2011
13. Auf. bis 04. Sept. 2011





Reisepreis ab 3598.00 pro Person im DZ
Einzelzimmerzuschlag 480.00 Euro
Mindeteilnehmerzahl 4 Personen


Leistungen



Linienflug mit Iberia oder anderer Fluggesellschaft von Frankfurt/Zürich/Wien nach Buenos Aires (andere Abflughäfen auf Anfrage)
Alle Uebernachtungen inklusive Frühstück
Alle Transportkosten mit dem Auto oder Bus
Stadtrundfahrt in Buenos Aires
Alle Expeditionen wie im Reiseprogramm beschrieben
Reiseführer Argentinien
Reisepreissicherungsschein


Nicht inbegriffen :

Eintritte in die Nationalparks
Zug in die Wolken
Flughafentaxen


Anmerkung: Die Reisedaten sind so abgestimmt dass das Reiseprogramm mit der Fahrt des Zuges „in die Wolken“ übereinstimmt.




Reise im Detail



Tag 1
Abflug in Europa

Tag 2
Ankunft in Buenos Aires Wir holen Sie am Flughafen ab und fahren zum Hotel. Am Nachmittag steht für Sie eine Stadtrundfahrt auf dem Programm. Abends dürfen Sie sich mit der argentinischen Küche vertraut machen.

Tag 3
Nach dem Frühstück brechen wir auf und fahren in rund drei Stunden Nach Rosario. Wir beziehen das Hotel, und sehen uns danach die Sehenswürdigkeiten der Stadt an, und wandern am Rio Parana entlang. In Rosario hisste General Belgrano zum ersten Mal die argentinische Flagge. Rosario ist die Geburtsstadt von Che Guevara.

Tag 4
Nach dem Frühstück geht die Fahrt durch die legendäre Pampa, vorbei an riesigen Korn- und Sonnenblumenfelder, aber wir bekommen auch einen Teil der 60 Millionen Rinder zu Gesicht, welche in Argentinien leben. Nach rund vier Stunden kommen wir in Cordoba, unserem heutigen Ziel an. Cordoba ist geographisch das Zentrum der Republik Argentinien. Man sagt, dass nirgends auf der Welt der Nachthimmel so funkelnd, so sternenreich sei wie in Cordoba. Wir haben genügend Zeit, um uns von der Schönheit dieser Universitäts-Stadt
zu überzeugen.

Tag 5
Bereits heute tauchen wir tief im Norden von Argentinien ein. Wir kommen heute in Tucuman an. Die Stadt hat einen einzigartigen Charakter, und erinnert mit ihren barocken Gebäuden, den Patrizierhäuser und den ehrwürdigen Kirchen an die koloniale
Vergangenheit der Stadt. Heute wird hier vor allem Zuckerrohr und Tabak angebaut.

Tag 6
Heute erleben wir einen ersten Höhepunkt unserer Erlebnisreise. Wir fahren durch das Tafi del Valle Tal bis nach Cafayate. Das rund 2000 Meter hoch gelegene Tafi del Valle ist der Mittelpunkt eines prächtigen Tales, 109 km von der Provinzhauptstadt Tucuman entfernt. Eine Bergstrasse führt uns an vielen malerischen Ortschaften vorbei. Alle zwei- dreihundert Meter ein anderer Ort, mit freundlichen Menschen, grünen Almen, weidendem Vieh, überall Berge, blauer Himmel und ein angenehmes Klima. In El Mollar haben wir Gelegenheit die Menhires (stehende Steine) zu bewundern .Diese Dolmen, die bisweilen über zwei Meter groß sind, wurden erst vor ein paar Jahren an diesem Tal- Eingang zusammengetragen. Das Tafi del Valle Tal ist übersät mit Behausungen der Ureinwohner Argentiniens, den Indios Davon zeugen auch die Dutzenden von heiligen Steinzeichen. Die Bergstrasse windet sich hinauf bis auf 3000 Meter zur Wasserscheide
El Infiernillo, was soviel heißt wie kleine Hölle. Hier sind auch immer einige Anden-Lamas zu sehen. Weiter geht die Fahrt bergab nach Quilmes. Hier statten wir den altertümlichen Ruinen der Indio Stadt einen Besuch ab. Wir erklimmen in rund 40 Minuten diese riesige Eingeborenen Festung. Von oben haben wir einen interessanten Überblick, auf den weitläufigen Komplex, und können erahnen wie fortgeschritten die Indios damals schon lebten. Nach weiteren 60 Kilometer erreichen wir das reizende Weinstädtchen Cafayate wo wir in der sehr gemütlichen Hosteria von Lilian absteigen.

Tag 7
Der sechste Reisetag bringt uns in die Provinz von Salta. Die Provinz ist von überwältigender Schönheit. Wir sind insgesamt 6 Tage in der Provinz von Salta. Ein Tag spektakulärer als der andere. Salta wurde 1582 gegründet und bietet mit seinen meist nur zweistöckigen
Häuser einen freundlichen Anblick. Der Mittelpunkt der Stadt bildet die Plaza 9 de Julio mit ihren hohen Palmen und der Kathedrale, ein Barockbau mit hochragender Kuppel. Salta ist auch die Hochburg der argentinischen Folklore, viele der bekannten Gruppen wurden hier entdeckt. Wir werden es nicht versäumen so eine oder zwei Folklore Darbietungen zu besuchen. Nachdem wir unsere Zimmer in der Hosteria bezogen haben, können wir die Stadt erforschen.

Tag 8
Salta Dieser Tag steht zur freien Verfügung. Sie haben die Gelegenheit an einer Fahrt mit dem Tren a las Nubes (Zug in die Wolken) teilzunehmen. Das ganze Spektakel dauert gute 12 Stunden. Sie kommen in den Genuss von atemberaubenden Andenlandschaften. Der Zug ist eine großartige Ingenieurleistung. Er verwendet keine Zahnräder, nur mit Hilfe von Kehren und Spiralen meistert e den Aufstieg auf 4279 Meter. Dort hält er schließlich am La Polvorilla-Viadukt (63 Meter hoch und 224 Meter lang), einer eindrucksvollen Spannbrücke aus Stahl. Während des Aufstiegs bekommen wir unvergessliche Bilder zu sehen und von oben hat man eine atemberaubende Aussicht auf die Andenlandschaft. Ein Arzt fährt mit, falls jemand Herz- oder Kreislaufprobleme hat. Der Zug verfügt über Speisewagen, und ist auch sonst äußerst komfortabel eingerichtet. Die Kosten sind relativ hoch. 140 US Dollar pro Person.

Tag 9
Salta - Purmamarca - Humahuaca
Es geht Schlag auf Schlag weiter. Wir besuchen heute das Dorf Purmamarca. Schon auf der Fahrt dorthin, welche uns durch die Quebrada de Humahuaca ein tief eingeschnittenes Flusstal führt werden wir verwöhnt Gelbe Kalksteine, von jahrtausende alten Regen gewaschen und zu bizarren Formen umgebildet: Säulen, Kegel, Sphinxe. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Unzählige Farben leuchten im Sonnenschein. Die Gesteine schimmern in blauen, roten, ockergelben und grünen Tönen. Purmamarca wurde Ende des 16. Jahrhunderts gegründet und liegt auf einer Höhe von 2192 m. Das Wort Purmamarca stammt aus der Aimarasprache und bedeutet soviel wie der „Ort im Jungfernland“. Das malerische Dorf liegt am „Cerro de los Siete Colores“ (Siebenfarbiger Berg) Der eine prächtige Atmosphäre schafft. Praktisch der ganze Dorfplatz sowie die Strassen wurden mit Lehmziegeln gebaut. In der Kirche sind Gemälde von Cuzco zu bewundern. Auf dem Hauptplatz geht es kunterbunt zu, denn hier ist täglich ein reger Marktbetrieb. Vom Lama-Pullover, über Töpfereien, gewebte Teppiche, Ponchos und Trachten ist alles erhältlich. Weiter geht es ins Indio-Städtchen Humahuaca wo wir wieder in einer originellen Hosteria wohnen. Auch hier ein imposanter Markt, ein Museum und ein riesiges Monument das an die Indios erinnert.

Tag 10
Humahuaca - Uquia - Tilcara Zuerst statten wir der Kirche in Uquia einen Besuch ab. Es sind eine ganze Anzahl von Bildern des Künstlers Cuzco und seinen Schülern zu bestaunen. In Tilcara haben Sie Gelegenheit das sehr interessante Museum zu besuchen. Es zeigt auf eindrückliche Art und Weise das Leben der Ureinwohner. Danach besuchen wir die Ruinen „El Pucara“ von Tilcara. Die Ausgrabungen
sind noch nicht lange beendet und wirklich sehenswert. Herrlicher Ausblick auf die umliegenden Gebirge. Wir wohnen in einer gediegenen
Hosteria mit imposantem Ausblick. Auch für das leibliche Wohl wird hier gesorgt

Tag 11
Nach dem Frühstück brechen wir auf. Unser Ziel ist sie Stadt Cafayate. Eine faszinierende Gebirgsfahrt erwartet uns. Auf der Nationalstrasse fahre wir durch das Lerma Tal bis nach La Viña. Hier wurden einst die ersten Weinkulturen von den Jesuiten angelegt. In la Viña biegen wir ab in die Provinzstrasse, die uns nach Alemania bringt, wo die märchenhafte Schlucht Quebrada de Cafayate beginnt.
Ein kurvenreicher Weg immer am Rio de las Conchas entlang. Steingebilde in den verschiedensten Formen, und ein außergewöhnliches
Farbenspiel von Gelb, Grün, Blau und Violett setzen uns in Erstaunen. in Cafayate angekommen, beziehen wir unsere Zimmer in der originellen Hosteria von Lilian. Cafayate liegt 1.660 m hoch, rund um das Städtchen wird Wein angebaut. Wir werden es nicht versäumen diesen zu degustieren.



Tag 12
Wieder erwartet uns ein absoluter Höhepunkt unserer Erlebnisreise. Auf dem Weg nach Cachi, dem wohl schönsten Indio-Dorf in ganz
Argentinien, führt unser Weg durch eine einmalig schöne Natur. Nach San Carlos beginnt wieder ein kurvenreicher Weg mit jeweils
herrlichen Ausblicken. Man hat oft die Vorstellung, als würden die Bergriesen den Weg versperren wollen, und dann wieder den Eindruck
der absoluten Einsamkeit wie in einer Mondlandschaft wegen der absonderlichen, fantastischen Erdformationen. Hier lohnt es sich die nächsten 5 km zu Fuß in Angriff zu nehmen. Wir bekommen die bizarrsten Steingebilde, in den wunderlichsten Formen zu sehen. Und wiederum dieses außergewöhnliche Farbenspiel in allen erdenklichen Nuancen.. Kurze Zeit später fahren wir durch saftig grüne Täler, es ist einfach unmöglich soviel Schönheit zu beschreiben. Hier lebt auch der Puma, und wenn wir Glück haben, kreuzt der eine oder andere unsere Wege. Bald tauchen die ersten Chili-Felder auf, zur Zeit der Ernte ein herrlicher Anblick. Rot wohin das Auge blickt. Cachi ist das Zentrum des Pfefferanbaus. Ein zauberhafter Flecken am Fuße des schneebedeckten Bergriesen, des 6.250 Meter hohen Cachi. Hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Ein malerisches Dorf mit engen Gassen, und einem eindrucksvollen archäologischen Museum.


Tag 13
Wir setzen unsere Reise fort durch eine weite Pampa, durch eine kahle, wüstenartige Welt. Hier ist das Lama zu Hause, und bestimmt werden wir auf eine oder mehrere Herden stoßen. Bewegt man sich langsam auf die Tiere zu, kommt man bis auf rund 20 m an sie heran. Am besten behält man den Macho (das Leittier) im Auge, denn er beobachtet jede Bewegung von uns, und auf seinen Befehl ergreift die ganze Herde die Flucht. Ebenfalls unzählige wilde Esel haben sich hier niedergelassen, und blockieren, stur wie sie nun eben mal sind, unsere ohnehin nicht gerade breite Naturstrasse. Ein paar Minuten später erreichen wir den Nationalpark Los Cardones. Hier gedeiht der Kandelaber Kaktus prächtig, und links und rechts der Strasse stehen tausende und abertausende dieser so herrlich fotogenen und bis zu 6 m hohen Kakteen. Bei Cachi Pampa beginnt erneut eine Steigung. In Zickzack-Kurven, und zwar mehrere hundert, geht es ständig bergauf bis über die Wolken. Ein Panorama von gigantischer Schönheit erwartet uns. Ein Mühlstein belehrt uns, dass wir uns nunmehr auf 3.620 Meter über Meer befinden, vermutlich werden es aber nur 3.260 Meter sein. Nach San Fernando durchqueren wir die Quebrada de Escoipe, und sind erstaunt über die Vielfarbigkeit der Berge und Felsen. Dazwischen rauscht das kristallklare Wasser des Rio Escoipe, rechts und links grüssen baumhohe Kakteen. Eine Stunde später sind wir zurück in der Stadt Salta.

Tag 14
Früh am Morgen brechen wir auf, fahren durch die abwechslungsreiche Landschaften und erreichen am Nachmittag die Stadt Saenz Peña.
Eine Stadt ohne Tourismus, aber auch dies ist interessant zu erleben.

Tag 15
Unser heutiges Ziel ist Posadas. Wiederum sind die Landschaftsbilder äußerst vielseitig, und bereits kurz nach Mittag treffen wir in Posadas ein. In dieser Grenzstadt geht es stets quirlig zu und her, Sie werden sich davon überzeugen können.

Tag 16
Heute brechen wir auf nach Iguazu, wo uns drei weitere spektakuläre Tage erwarten. Iguazu kommt aus der Indiosprache und heißt: Das große Wasser. Unterwegs haben Sie Gelegenheit die Ruinen von San Ignacio zu besuchen. Hier steht die wichtigste von insgesamt 12 Missionsruinen die es in Argentinien gibt. San Ignacio Mini. Anfangs des 17. Jahrhunderts gegründet, wohnten dort etwa 4.000 bis 5.000 Indianer. Die Ruinen stehen unter Denkmalschutz, nachdem man sie erst gegen Ende des 19. Jahrhundert wiederentdeckt hat. Am Nachmittag treffen wir in unserem heimeligen Quartier in Puerto Iguazu ein, wo wir uns ein wenig entspannen können.

Tag 17
Die Wasserfälle ! An der Grenze von Argentinien, Brasilien und Paraguay befinden sich die berühmten Wasserfälle von Iguazu, die zu den größten Natur- Sehenswürdigkeiten der Welt zählen. Sie liegen mitten in Urwald, in einem Naturschutzgebiet, so dass die ursprüngliche, wilde Landschaft nahezu unberührt erhalten blieb. Der 1.200 Meter breite Rio Iguazu stürzt sich in einem Halbkreis von 2.700 Metern Länge in 250 kleinen und 25 großen Wasserfällen über 70 Meter senkrecht in eine tiefe Schlucht, gewaltige Gischtmassen versprühend und die Gegend mit einem unaufhörlichen dumpfen Brausen und Grollen erfüllend. Hier verspürt man über der Allmacht der Natur das Gefühl menschlicher Winzigkeit. Heute besuchen wir die argentinische Seite, welche uns auf ausgezeichneten Fußwegen die Möglichkeit gibt bis in die unmittelbare Nähe der Fälle zu gelangen. Sie erleben ein überwältigendes Schauspiel. Außer den imposanten Wasserfällen, sollte man nicht vergessen, auch ein Auge auf die übrige Natur zu werfen. Es gibt eine Vielzahl von Orchideen, baumhohe Farne, Lianen, Luftwurz- Nelken und vieles mehr. Eine reiche Vogelwelt und Riesenschmetterlinge in den leuchtensten Farben sind in großen Mengen zu sehen – alles in allem: Der Zauber einer verschwenderischen Natur.

Tag 18
Heute statten wir der brasilianischen Seite unseren Besuch ab. Wie gestern erleben wir eine Natur pur. Während wir gestern bis auf wenige Meter an die Fälle herankamen, haben wir heute einen sehr eindrucksvollen Gesamtüberblick. Am Nachmittag sollte man es nicht versäumen, sich den größten Vogel-Park von Lateinamerika anzusehen. Hier leben hunderte von Vogelarten, es hat über 30 verschiedene Sorten von Tucanen, die es sehr zu schätzen wissen, wenn man von ihnen Portrait-Fotos schießt. Der Park ist sehr idyllisch mitten im Urwald angelegt, und auch die Geräuschkulisse der verschiedenen Vögel, vermischt mit dem plätschern von Wasserfällen, - einfach schön.

Tag 19
Von heute an geht es „abwärts“ wir fahren in drei Tagen nach Buenos Aires. Unsere erste Station heißt Yapeyu. Die kleine Oase liegt 55 km von Paso de los Libres, direkt an den Ufern des Rio Uruguay. Keine Hektik, alles ist ruhig und friedlich, die viel aus rotem Gestein erbauten Häuser passen gut ins Landschaftsbild. Gegründet wurde der Ort im Jahre 1626, als hier eine Jesuitensiedlung errichtet
wurde, man schätzt, dass hier über 7000 Indios gelebt haben. 1767 wurden die Indios vertrieben und heute sind nur noch einige Ruinen übrig. In diesem Ort, wurde der spätere Befreier Argentiniens, General Jose San Martin geboren, von seinem Geburtshaus stehen auch nur noch die Grundmauern, geschützt durch das neu errichtete Casa San Martin, das die Ruinen vor weiterem Zerfall schützen soll. Viele Vereine haben sich mit Tafeln an der Wand verewigt. Die Plaza San Martin bildet das Zentrum, hier steht auch das Museum de Cultura Jesuita, welches vor allem der Jungfrau Maria gewidmet ist. Öffnungszeiten von 8 bis 12 und 15 bis 18 Uhr. Ebenfalls hier die Kirche im gotischen Stil, erbaut im Jahre 1899. Direkt am Flussufer steht das Motel El Paraiso Yapeyu wo wir uns niederlassen. Die Besitzer vermieten auch Pedalos. (Tretboote)

Tag 20
Weiter geht die Fahrt immer den Rio Uruguay entlang, vorbei an riesigen Sojafeldern, bis wir am Nachmittag fast beim Eingang zum
Nationalpark El Palmar ankommen. Wir wohnen auf einer Estancia in absoluter Ruhe. Wer möchte kann hier Reiten, oder eine Kanufahrt absolvieren, oder einen ausgiebigen Spaziergang durch die schöne Natur machen Hier leben auch Nandus, Sittiche und viele andere Vogelarten.

Tag 21
Nach dem Frühstück brechen wir auf, und fahren nach Buenos Aires. Nach dem Abendessen sollten wir den Abend Stilgerecht in einem Tango Lokal beschließen. Man erwarte jedoch keine jener total überteuerten Shows, welche nur für Touristen aufgezogen werden, kein
supersportlicher Ruckzuck, vorgeführt von ausgehungerten Skelettfiguren. In seiner Urheimat tanzen alle den Tango, auch die braven bürgerlichen Ehepaare, und auch die rundlichen Großväter und Großmütter. Der Tango ist Ausdruck des Lebens, manchmal auch des Leidens.

Tag 22
Abflug nach Europa Langsam heißt es Abschied nehmen. Je nach der Zeit wie der Heimflug ist transferieren Sie zum Flughafen. Bereits in der Luft dürfen Sie in Erinnerungen schwelgen, und versuchen das erlebte zu verarbeiten

Tag 23
Ankunft zu Hause

Argentinien und Chile